Ein PKW-Fahrer wurde auf der A 2 verletzt, nachdem sein BMW gegen die Mittelschutzplanke stieß. Der Unfallbeteiligte setzte seine Fahrt fort und wird gesucht.
Bad Salzuflen: Unfall mit Verletzten, Polizei sucht Zeugen
Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- BAB 2- Warendorf- Oelde- Gütersloh- Herzebrock Clarholz- Am Donnerstagmorgen, den 31.07.2025, wurde ein Autofahrer bei einem Unfall auf der A 2 leicht verletzt. Während sein BMW gegen die Mittelschutzplanke stieß, setzte ein anderer Unfallbeteiligter seine Fahrt fort.
Ein 18-jähriger Fahrer aus Bad Salzuflen war um 08:10 Uhr mit seinem 1er BMW auf dem mittleren Fahrstreifen der A 2 in Richtung Hannover unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Oelde und Herzebrock Clarholz geriet der BMW nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Mittelschutzplanke und kam schließlich nach einigen Metern auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Der 18-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Seine beiden 16-jährigen Mitfahrer aus Lage und Bielefeld, die während der Fahrt schliefen, blieben unverletzt. Der Fahrer gab an, dass sein Fahrzeug plötzlich von der rechten Seite gestoßen wurde und deshalb gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Er konnte keine Angaben zu dem flüchtigen Fahrzeug machen, das ihn berührt haben soll.
Der linke Fahrstreifen in Richtung Hannover musste für die Unfallaufnahme bis 09:10 Uhr gesperrt werden. Ein Abschleppunternehmen brachte den stark beschädigten BMW weg. Es entstand ein Schaden von ungefähr 10600 Euro.
Zeugen, die Informationen zu dem Unfall und einem flüchtigen Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat 1 zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle (0,59%) aus. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 556.792 (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
2023 | |
---|---|
Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)