Ein Bielefelder behauptete Opfer einer Flucht geworden zu sein. Polizei entlarvte die Lüge und leitete Strafverfahren ein.
Bad Salzuflen: Vorgetäuschte Unfallflucht fliegt auf

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld – Baumheide- Am Donnerstag, dem 21.05.2026, behauptete ein Autofahrer nach einem Unfall, Opfer einer Fahrerflucht geworden zu sein. Die Polizisten entlarvten die Lüge.
Ein 45-jähriger Bielefelder rief gegen 04:40 Uhr die Polizei zur Donauschwabenstraße. Er zeigte den Streifenbeamten sein geparktes Auto und erklärte, dass er es am vorherigen Abend dort abgestellt und seitdem nicht mehr gefahren habe. Jetzt habe er bemerkt, dass sein Auto beschädigt worden sei.
Die Polizisten untersuchten den Schaden genauer und erkannten, dass die Beschädigungen untypisch für einen Unfall mit einem geparkten Auto waren. Sie vermuteten, dass die Kratzer am Kotflügel von einer Mauer stammten. Basierend auf diesen Erkenntnissen belehrten die Polizisten den Bielefelder über die Strafbarkeit des Vortäuschens einer Straftat. Der 45-Jährige beharrte jedoch darauf, dass er Opfer einer Fahrerflucht geworden sei.
Als ihm mitgeteilt wurde, dass die Spuren am Kotflügel auf Mauerreste überprüft werden, zog er seine Aussage zurück. Er gestand, dass er selbst in Bad Salzuflen gegen eine Mauer gefahren sei. Danach sei er nach Hause gefahren und habe die Polizei gerufen, um zu behaupten, dass der Schaden durch ein anderes Fahrzeug entstanden sei. Gegen den Bielefelder wurde ein Strafverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








