Unbekannte Täter brachen während der Urlaubsabwesenheit ins Haus ein. Polizei ermittelt, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Bad Sassendorf: Einbruch in Einfamilienhaus

Bad Sassendorf (ost)
Unbekannte Einbrecher drangen zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochnachmittag in ein Einfamilienhaus in der Straße Zur Sälzerschule ein.
Während der täglichen Kontrolle des Hauses durch eine Angehörige der Hauseigentümer wurden durchwühlte Schubladen im Erdgeschoss entdeckt, woraufhin die Polizei informiert wurde. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Einbruchs im Urlaub.
Nach bisherigen Informationen gelangten die Täter wahrscheinlich durch ein Kellerfenster in das Gebäude. Hebelspuren wurden an einem der Fenster gefunden. In der gesamten Wohnung waren viele Schränke und Schubladen geöffnet und nach Wertgegenständen durchsucht worden.
Zum Zeitpunkt der Anzeigeerstattung war unklar, ob und welche Gegenstände gestohlen wurden, da die Hauseigentümer noch aus ihrem Urlaub zurückkehren mussten.
Die Kriminalpolizei hat die Spurensicherung übernommen und die Ermittlungen aufgenommen.
Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Straße Zur Salzerschule beobachtet haben oder sonstige Informationen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02921-91000 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen fiel jedoch von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 auf 1.451. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit insgesamt 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl auf 470 Fälle, von denen 443 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023, jedoch bleibt die Situation besorgniserregend.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








