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Balve: Motorradsaison gestartet, Polizei warnt vor Unfallrisiken

Die Polizei im Märkischen Kreis warnt vor den Gefahren für Motorradfahrer. Am 22. März gibt es in Balve-Volkringhausen Tipps zur Verkehrssicherheit.

Foto: unsplash

Balve/ Märkischer Kreis (ost)

Zum Start der Motorradsaison warnt die Polizei im Märkischen Kreis vor Unfallrisiken.

Wenn die Temperaturen steigen, beginnt auch im Märkischen Kreis die Motorradsaison. Viele Motorradfahrer nutzen die ersten sonnigen Tage für Ausflüge. Um sicherzustellen, dass diese einzigartigen Fahrerlebnisse und das Freiheitsgefühl nicht durch plötzliche Unfälle getrübt werden, weist die Polizei regelmäßig auf die Risiken hin.

Am kommenden Sonntag, dem 22. März, lädt die Polizei Motorradfahrer und -fahrerinnen zum Gespräch ein: Die Verkehrsunfallprävention der Polizei MK und das DRK Balve werden von 11 bis 17 Uhr in Balve-Volkringhausen präsent sein. Während die Polizisten über Risiken, angemessene Kleidung und einen sicheren Start in die neue Saison informieren, geben DRK-Mitglieder spezielle Erste-Hilfe-Tipps für Motorradunfälle.

Motorradfahrer zählen zu den gefährdetsten Verkehrsteilnehmern. Im Gegensatz zu Autofahrern haben sie keine schützende Karosserie oder Knautschzone. Daher sind die Folgen von Unfällen oft schwerwiegend.

Ein häufiger und tödlicher Faktor bei Motorradunfällen ist eine zu hohe Geschwindigkeit. Die Polizei rät Motorradfahrern, insbesondere zu Beginn der Saison, besonders vorsichtig zu sein. Nach der Winterpause müssen sich viele Fahrer wieder an ihre Maschinen und den Verkehr gewöhnen. Es ist natürlich wichtig, sich das ganze Jahr über an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten.

Autofahrer sollten auf Motorräder achten

Aufgrund ihrer schlanken Silhouette werden Motorräder von anderen Verkehrsteilnehmern häufig zu spät wahrgenommen oder übersehen. Auch ihre Geschwindigkeit wird oft falsch eingeschätzt. Motorradfahrer müssen sich darauf einstellen und deshalb besonders vorausschauend fahren, insbesondere an Kreuzungen, Einmündungen und Parkplatzzufahrten, immer mit Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer rechnen.

Im letzten Jahr wurden 35 Prozent der Motorradunfälle im Märkischen Kreis von anderen Verkehrsteilnehmern verursacht. Autofahrer übersehen oft Motorräder beim Abbiegen, beim Einfahren in den Verkehr oder beim Spurwechsel. Ein kurzer zusätzlicher Blick kann in solchen Situationen entscheidend sein und Unfälle verhindern. Und damit #LEBEN retten.

Deshalb gilt für alle Verkehrsteilnehmer: Egal, ob Sie mit dem Motorrad oder dem Auto unterwegs sind. Nehmen Sie Ihre Verantwortung im Straßenverkehr wahr und tragen Sie so zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen bei!

Ergänzung für Medienvertreter:

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, über die Aktion zu berichten. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Pressekontakt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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