Zusammenfassung von Verkehrsunfällen in Werdohl und Balve mit Verletzten und Toten, sowie Sperrungen der Straßen für mehrere Stunden
Balve: Verkehrsunfälle im Kreisgebiet

Märkischer Kreis (ost)
Seit Freitagnachmittag ereigneten sich im Kreisgebiet die folgenden herausragenden Verkehrsunfälle:
Werdohl:
Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person in Werdohl, B 229, Neuenrader Straße, am Samstag, 22.08.2026, um 01.34 Uhr
Um die genannte Unfallzeit fuhr ein 21-jähriger Fahrer aus Balve mit seinem Audi auf der Neuenrader Straße von Werdohl kommend in Richtung Neuenrade. Kurz vor der Kreuzung Neuenrader Straße/Neustadtstraße/Friedhofstraße verlor der Fahrer auf regennasser Straße die Kontrolle über sein Auto, geriet nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Hauswand. Der Fahrer blieb unverletzt. Sein 23-jähriger Beifahrer aus Neuenrade wurde leicht verletzt. Ein weiterer 23-jähriger Mitfahrer aus Neuenrade wurde schwer verletzt und mit Verdacht auf Beinbruch ins Krankenhaus gebracht. Das Auto wurde total beschädigt. Auch die Hauswand wurde erheblich beschädigt. Die Neuenrader Straße (B229) musste für ca. 2 Stunden gesperrt werden, während der Unfall aufgenommen wurde.
Balve:
Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person in Balve, K12, Mellener Straße, am Samstag, 22.08.2026, um 17.06 Uhr
Um die genannte Unfallzeit fuhr ein 27-jähriger Fahrer aus Dortmund mit seinem Kawasaki-Motorrad auf der Mellener Straße (K12) von Balve kommend in Richtung Mellen. Etwa 400 m nach dem Ortsausgang von Balve, in einer Rechtskurve, geriet der Motorradfahrer von der Ideallinie ab und fuhr auf die Straßenmitte. Beim Versuch zu bremsen, brach das Heck des Motorrads aus und es kam zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Mercedes-Benz eines 66-jährigen Fahrers aus Balve. Der Motorradfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Die Rettungskräfte konnten den Motorradfahrer nicht wiederbeleben, er verstarb noch am Unfallort. Die Polizei betont, dass in diesem Fall nicht überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache war, sondern wahrscheinlich ein tragischer Fahrfehler des unerfahrenen Motorradfahrers. Der 66-jährige Fahrer des Mercedes-Benz und seine 63-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Ein weiterer 27-jähriger Motorradfahrer aus Dortmund, der zusammen mit dem verunglückten Fahrer auf der K12 unterwegs war und vor ihm fuhr, erlitt einen Schock. Die Beteiligten wurden vor Ort von einem Feuerwehrseelsorger betreut. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden beschädigt. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt. Die Mellener Straße (K12) musste für ca. 4 Stunden gesperrt werden, während der Unfall aufgenommen wurde. Ein speziell geschultes Unfallaufnahmeteam unterstützte die örtliche Polizei bei der Unfallaufnahme.
Für Rückfragen von Pressevertretern wenden Sie sich bitte an die Leitstelle der Polizei unter 02371/9199-4710
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtanzahl ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte wurden 11.172 gemeldet und 68.000 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








