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Banja Luka: Haftbefehle am Flughafen Dortmund

Die Bundespolizei vollstreckte drei offene Haftbefehle bei Ausreisekontrollen. Die Männer zahlten Geldstrafen oder wurden festgenommen und inhaftiert.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 14. und 15. August wurden von Einsatzkräften der Bundespolizei am Flughafen Dortmund bei grenzpolizeilichen Ausreisekontrollen drei offene Haftbefehle vollstreckt. Während zwei Männer die geforderten Geldstrafen zahlten und ihre Reise fortsetzten, endete die Reise eines 28-Jährigen in der JVA.

Am Freitagmorgen wurden die Beamten gegen 07:00 Uhr im Rahmen der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Banja Luka (Bosnien und Herzegowina) einen 28-jährigen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen kontrolliert. Ein Abgleich mit Fahndungsdaten ergab einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hof wegen illegalen Aufenthalts. Da der Mann die geforderte Geldstrafe von 360 Euro (alternativ 6 Tage Haft) nicht zahlen konnte, wurde er von den Einsatzkräften festgenommen und inhaftiert.

Nur zwei Stunden später, gegen 09:00 Uhr, wurde ein 42-jähriger serbischer Staatsangehöriger aus Dortmund bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Nis (Serbien) kontrolliert. Die Überprüfung seiner Personalien ergab einen Haftbefehl zur Erzwingungshaft über drei Tage wegen einer unbezahlten Geldstrafe von 70 Euro. Der Dortmunder konnte den Betrag vor Ort begleichen, wodurch die Haft vermieden wurde und er seine Reise fortsetzen durfte.

Am Samstagmorgen stellten die Bundespolizisten gegen 07:20 Uhr bei der Ausreisekontrolle eines Fluges nach Skopje (Nordmazedonien) einen 34-jährigen nordmazedonischen Staatsangehörigen fest. Die Staatsanwaltschaft Traunstein suchte ihn wegen der Herstellung gefälschter amtlicher Ausweisdokumente mit einem Haftbefehl. Durch die sofortige Zahlung der geforderten 780 Euro konnte der 34-Jährige eine 39-tägige Haftstrafe vermeiden und seinen Flug wie geplant antreten.

Quelle: Presseportal

nf24