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Bankautomat in Borken-Rhedebrügge gesprengt

Unbekannte Täter haben am Montagmorgen einen Geldautomaten gesprengt. Zeugen meldeten der Polizei einen lauten Knall.

Foto: unsplash

Münster / Borken (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Polizei Borken und Polizei Münster

Unbekannte Kriminelle haben am frühen Montagmorgen (13.07., 03:03 Uhr) einen Geldautomaten in der Bocholter Straße in Borken-Rhedebrügge gesprengt.

Augenzeugen meldeten der Polizei einen lauten Knall. Bei ihrer Ankunft am Tatort bestätigten die Polizeibeamten die Explosion. Ersten Informationen zufolge flüchteten mindestens drei Verdächtige mit einem dunklen Audi vom Ort des Geschehens. An dem Fahrzeug waren zuvor gestohlene Kennzeichen aus Rhede angebracht. Diese lauten BOH-LT11 und AH-AL8.

Durch die Explosion wurde die Filiale in einem alleinstehenden Gebäude zerstört. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Ein Bauingenieur wird die Struktur des Gebäudes überprüfen und mögliche Schäden feststellen. Das Spurensicherungsteam der Polizei Münster ist derzeit vor Ort. Die genaue Höhe des Sachschadens wird im Rahmen der Ermittlungen festgestellt. Es scheint, dass die Täter keine Beute gemacht haben.

Erste Untersuchungen haben ergeben, dass die Täter sich teilweise nach der Tat in Scheunen oder auf verlassenen Höfen verstecken.

Hinweise werden von der ermittelnden Behörde Münster unter der Rufnummer 0251 275-0 entgegengenommen.

Fotos und Videos können im Hinweisportal der Polizei NRW hochgeladen werden: https://nrw.hinweisportal.de/.

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2159 in beiden Jahren relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 mit 22125 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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