Betrügerische E-Mail mit Link von angeblicher Bank führt zu Geldverlust. Kripo warnt vor Herausgabe von TAN- oder PIN-Nummern.
Bankbetrug in Kempen, Kripo ermittelt

Kempen (ost)
Ein Bankbrief erhalten – einen Klick auf den Link machen, um die Angelegenheit schnell zu erledigen – und schon haben Betrüger die Tür geöffnet. In einem aktuellen Fall erhielt eine Kempenerin eine Aufforderung der vermeintlichen Bank, persönliche Daten zu aktualisieren. Die Frau folgte der Anweisung. Ein paar Tage später wurde sie von der vermeintlichen Bank angerufen, dass eine unbefugte Abbuchung stattgefunden habe. Mit der aktuellen TAN-Nummer könne die Buchung storniert werden. Die Frau gab die TAN-Nummer preis, und kurz darauf wurde tatsächlich Geld vom Konto abgebucht. Nun ermittelt die Kripo und warnt: Weder ein Finanzinstitut noch die Polizei bitten per E-Mail oder Telefon um Informationen zu Konten oder fordern die Herausgabe von TAN- oder PIN-Nummern. Falls Sie eine verdächtige E-Mail erhalten, klicken Sie niemals auf den Link! Im Allgemeinen gilt: Seien Sie vorsichtig mit Ihren sensiblen Daten im Internet und in sozialen Netzwerken. Stellen Sie sicher, mit wem Sie es zu tun haben. Werfen Sie einen Blick in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und das Impressum. Überprüfen Sie die Existenz des Internetunternehmens anhand der Angaben durch eigene Recherche im Internet. /wg (105)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, wobei 7667 Fälle gelöst wurden und 6623 Verdächtige identifiziert wurden. Davon waren 4478 männlich, 2145 weiblich und 2072 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 21181 Fälle gemeldet, von denen 8126 gelöst wurden und 7062 Verdächtige ermittelt wurden. Von diesen waren 4726 männlich, 2336 weiblich und 2159 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








