Die Identität der verstorbenen Frau wurde durch DNA-Abgleich bestätigt. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.
Baumberg: Tote identifiziert nach Leichenfund

Monheim am Rhein (ost)
Wie bereits erwähnt, wurde am 30. Januar 2026 bei der Entrümpelung einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Baumberg, Monheim, ein teilweise skelettierter Leichnam einer zunächst unbekannten Frau entdeckt (siehe Pressemitteilung OTS 2601111 unter folgendem Link: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6207830).
Während der weiteren Ermittlungen der Mordkommission des Polizeipräsidiums Düsseldorf konnte die Identität der Leiche nun durch einen DNA-Abgleich zweifelsfrei festgestellt werden. Es handelt sich um die langjährige Lebensgefährtin des verstorbenen Wohnungsinhabers, geboren im Jahr 1965.
Die Frau galt bisher nicht als vermisst. Es lagen auch keine Informationen über ihren Tod bei den Behörden vor. Die Polizei hat die Angehörigen informiert und geht davon aus, dass sie Opfer eines Verbrechens wurde. Dies ergaben erste Untersuchungsergebnisse der Rechtsmedizin.
Der genaue Zeitpunkt des Todes der Frau ist derzeit noch unbekannt und wird weiterhin untersucht.
Aufgrund von Zeugenaussagen und bisherigen Ermittlungsergebnissen erhärtet sich der Verdacht gegen den verstorbenen Bewohner der Wohnung. Das Motiv ist noch nicht klar.
Wie von der Kreispolizeibehörde Mettmann berichtet wurde, verletzte sich der Beschuldigte am 6. November 2025 bei einer Durchsuchung wegen des Verdachts eines Waffendeliktes lebensgefährlich mit einer versteckten Schusswaffe in der Wohnung. Der damals 52-Jährige starb kurz darauf an den Folgen seiner Verletzungen (siehe Pressemitteilung unter der ots-Nummer 2511024 mit folgendem Link https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6153211).
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








