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Bayern: Inserat von Hundewelpen entpuppt sich als Fake

Eine 61-jährige Frau aus Hagen entdeckte ein betrügerisches Inserat für Hundewelpen in Bayern. Nach der Reservierung reiste sie extra dorthin, um die Betrügerei aufzudecken.

Foto: unsplash

Hagen (ost)

Am Montagnachmittag (10.08.2026) begab sich eine 61-jährige Frau aus Hagen zur Polizeiwache und meldete einen betrügerischen Verkauf von Hundewelpen. Die Frau aus Hagen entdeckte vor einigen Tagen ein Inserat für Hundewelpen in Bayern im Internet. Sie nahm Kontakt mit der angeblichen Züchterin auf und reservierte einen der Welpen für mehrere hundert Euro. Nachdem sie einen Kaufvertrag erhalten hatte, vereinbarte sie einen Vorabbesuch bei der Züchterin. Gestern reiste die 61-Jährige dann nach Bayern und stellte nach ihrer Ankunft fest, dass die Adresse betrügerisch genutzt wurde. Der Kontakt reagierte auch nicht mehr auf Anrufe und Nachrichten. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

Die Polizei warnt vor betrügerischen Tierinseraten im Internet. Interessenten sollten insbesondere bei Vorauszahlungen vorsichtig sein und sich nicht unter Druck setzen lassen. Kaufen Sie Welpen am besten persönlich vor Ort und überzeugen Sie sich selbst von der Existenz und den Lebensbedingungen der Tiere. Lassen Sie sich wenn möglich auch das Muttertier zeigen und überprüfen Sie die Identität des Verkäufers. Überweisen Sie kein Geld, wenn Sie Zweifel an der Echtheit eines Angebots haben. Besonders günstige Angebote, wechselnde Kontaktdaten oder kurzfristige Änderungen bei der geplanten Übergabe können Anzeichen für einen Betrug sein. (rei)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen 2022 und 2023 gesunken. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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