Polizeikräfte stoppten einen 26-jährigen Autofahrer in Bedburg, der ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Alkohol- und Drogeneinfluss in einem nicht zugelassenen Auto fuhr.
Bedburg: Autofahrer ohne Fahrerlaubnis und unter Drogen- und Alkoholeinfluss unterwegs

Bedburg (ost)
Auto mit unzulässigen Kennzeichen war nicht genehmigt
Beamte der Polizei des Rhein-Erft-Kreises stoppten in der Nacht zum Donnerstag (17. September) einen 26-jährigen Autofahrer in Bedburg. Er wird verdächtigt, ohne gültige Fahrerlaubnis, unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen in einem nicht zugelassenen Auto ohne gültige Versicherung gefahren zu sein.
Um 1.30 Uhr bemerkten die Beamten einen Citroen auf einem Tankstellengelände an der Neusser Straße. Sie entschieden sich, den Fahrer (26) zu überprüfen. Es stellte sich heraus, dass der Mann derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Zudem bemerkten sie tränende Augen, gerötete Bindehäute und Alkoholgeruch beim 26-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 0,5 Promille. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis und Kokain. Die Polizisten ordneten eine Blutprobe an, die von einer Ärztin in einem Krankenhaus entnommen wurde.
Im weiteren Verlauf stellten die Einsatzkräfte fest, dass das Fahrzeug derzeit nicht zugelassen ist. Außerdem waren die Kennzeichen nicht für den Citroen ausgegeben. Die weiteren Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat der Beamten übernommen. (jus)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 56.367, wovon 49.610 männlich und 6.757 weiblich waren. 16.655 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 57.879, davon waren 51.099 männlich und 6.780 weiblich. 18.722 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Trotz des Anstiegs der Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Fällen in Deutschland im Jahr 2023.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








