Vorschulkinder besuchen die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau und werden zu kleinen Brandschutz-Experten ausgebildet.
Bedburg-Hau: Brandschutzerziehung bei Vorschulkindern

Bedburg-Hau (ost)
Ein spannender und lehrreicher Vormittag liegt hinter den Vorschulkindern des St. Markus-Kindergartens in Schneppenbaum: Sie waren zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau – und wurden dort zu echten kleinen Brandschutz-Experten.
Im Rahmen einer kindgerechten Brandschutzerziehung erfuhren die Mädchen und Jungen, wie Brände entstehen und vor allem, wie man sie verhindern kann. Spielerisch lernten sie, wie wichtig Rauchmelder sind, wie man im Notfall richtig um Hilfe ruft und welche Informationen bei einem Notruf entscheidend sind. Ein besonderer Moment war es für viele Kinder, einen Feuerwehrmann in kompletter Schutzausrüstung zu erleben. So konnten mögliche Ängste abgebaut werden – denn im Einsatz sehen Feuerwehrleute mit Atemschutzmaske und Helm zwar ungewohnt aus, sind aber natürlich da, um zu helfen.
Die Botschaft des Tages: Auch Kinder können im Notfall viel bewirken. Durch richtiges Verhalten, schnelles Handeln und das Absetzen eines Notrufs können sie entscheidend zur Sicherheit beitragen. Die Brandschutzerziehung soll sie darin bestärken, mutig und besonnen zu reagieren.
Zum Abschluss wartete noch ein echtes Highlight: Die Kinder durften das Feuerwehrauto ganz genau unter die Lupe nehmen. Ausrüstungsgegenstände wurden erklärt, Fragen beantwortet – und natürlich durfte jedes Kind einmal das Blaulicht einschalten und den Knopf für das Martinshorn drücken. Die Begeisterung war groß.
Gemeindebrandinspektor Tobias Lamers betont die Bedeutung solcher Termine: „Frühzeitige Brandschutzerziehung ist ein wichtiger Baustein unserer Präventionsarbeit. Wenn Kinder lernen, Gefahren zu erkennen und richtig zu handeln, stärkt das nicht nur ihre eigene Sicherheit, sondern auch die ihrer Familien.“ Gleichzeitig weist er auf das vielfältige Angebot der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau hin: „Wir öffnen unsere Türen gern für Kindergärten, Schulen und interessierte Gruppen. Prävention und Nachwuchsförderung gehen bei uns Hand in Hand.“
Ein erlebnisreicher Tag, der nicht nur Wissen vermittelte, sondern auch bleibende Eindrücke hinterließ – und vielleicht bei dem einen oder anderen schon den Wunsch geweckt hat, später selbst einmal Teil der Feuerwehr zu werden.
Quelle: Presseportal








