Beim Gemeindefeuerwehrfest in Bedburg-Hau betont Bürgermeister Reinders die Wichtigkeit des Zusammenhalts und ehrenamtlichen Engagements für eine gut ausgestattete Feuerwehr.
Bedburg-Hau: Gemeinde steht hinter ihrer Feuerwehr

Bedburg-Hau (ost)
Bei dem traditionellen Fest der Freiwilligen Feuerwehr Bedburg-Hau in Louisendorf trafen sich am Freitagabend (18.09.2026) viele Feuerwehrleute sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr. Unter den Ehrengästen waren Bürgermeister Stephan Reinders, der stellvertretende Kreisbrandmeister Thorsten Fischer und der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Ralf Benkel.
Bürgermeister Stephan Reinders unterstrich, dass das Fest der Feuerwehr eine schöne Gelegenheit bietet, “zusammenzukommen – ganz privat und als Menschen”. Er dankte besonders den Familien, Angehörigen und Freunden der Feuerwehrleute, die mit ihrer Unterstützung das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr überhaupt erst ermöglichen.
Bezüglich der Entwicklung der Feuerwehr erinnerte Reinders an das Jahr 2009, als er selbst als junger Mann erstmals in den Gemeinderat gewählt wurde. Seitdem sei es gemeinsam mit Rat, Verwaltung und Feuerwehrführung gelungen, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe aufzubauen. Vertrauen, Respekt, Verständnis und lösungsorientiertes Handeln seien die Grundpfeiler gewesen, um die Feuerwehr gemeinsam voranzubringen. Heute verfüge Bedburg-Hau über eine sehr gut ausgestattete Feuerwehr mit hohem Standard.
Reinders betonte auch, dass die Feuerwehr in erster Linie für die Bürger der Gemeinde da sei. Gerade in bewegten Zeiten sei es wichtig, dass Rat, Verwaltung, Feuerwehr und Bürger wieder zu einem guten Miteinander finden.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Thorsten Fischer lobte das Engagement der Feuerwehrleute und plädierte für weitere Investitionen in den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Angesichts des Klimawandels und der Veränderungen in der weltpolitischen Lage gewinne die Vorsorge zunehmend an Bedeutung.
Ralf Benkel übermittelte die Grüße des Kreisfeuerwehrverbandes und wünschte der Feuerwehr Bedburg-Hau alles Gute in bewegten Zeiten. Gleichzeitig betonte er, dass die Entwicklung der Feuerwehr auch von den umliegenden Feuerwehren aufmerksam verfolgt werde. Man hoffe, dass die Freiwillige Feuerwehr Bedburg-Hau wieder zu dem werde, wofür sie stehe: eine gut aufgestellte Feuerwehr mit einem guten Miteinander.
Im Anschluss wurden verdiente Feuerwehrleute für ihren langjährigen Dienst geehrt oder aufgrund des Erreichens der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst entlassen. Kameraden, die sich durch Lehrgänge und zusätzliche Qualifikationen in ihrer Freizeit weitergebildet hatten, wurden entsprechend befördert. Der Abend stand ganz im Zeichen der Anerkennung für das Ehrenamt und des gemeinsamen Blicks auf die Zukunft der Feuerwehr in Bedburg-Hau.
Für 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurden geehrt: Daniel Uffermann (Qualburg), Jochen Pauels und Thomas Daams (beide Hasselt).
Für 35 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurden geehrt: Andreas Howald (Schneppenbaum), Ulrich Paeßens (Hau).
Für 40 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurden geehrt: Karl-Heinz Schulz. Roland Unkrig (beide Louisendorf), Thomas Evers (Qualburg), Hans-Peter Linzen (Till-Moyland).
Für 50 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurden geehrt: Günter Basten (Hasselt), Wilhelm Coenders (Hau).
Für 60 Jahre Dienst in der Feuerwehr wurde geehrt: Friedrich Hans (Louisendorf).
Aus dem aktiven Feuerwehrdienst wurden entlassen: Gerd Kerkhoff (Hau), Werner Rocker (Louisendorf), Ralf Joeken (Qualburg), Josef Lensing (Hasselt), Thomas Evers (Qualburg).
Folgende Beförderungen wurden ausgesprochen: Markus Geurds, Hans-Peter Linzen (beide Till-Moyland), Daniel Uffermann (Qualburg) zu Brandinspektoren. Michael Erren (Schneppenbaum) zum Brandmeister. Sebastian Berns-Buchmelter (Qualburg) zum Brandoberinspektor.
Quelle: Presseportal








