Ein Diensthund der Polizei Rhein-Erft-Kreis hat einen Tatverdächtigen nach einer räuberischen Erpressung aufgespürt. Zeugen gaben entscheidende Hinweise.
Bedburg: Raubdelikt aufgeklärt durch Diensthund

Bedburg (ost)
Augenzeugen liefern wichtige Informationen
Ein Polizeihund des Rhein-Erft-Kreises hat am Donnerstagnachmittag (8. Januar) in Bedburg einen Verdächtigen (33) nach einem Raubüberfall aufgespürt. Zuvor soll der 33-Jährige den Verkäufer (27) einer Uhr beraubt haben.
Nach ersten Erkenntnissen trafen sich der 27-Jährige und der spätere Beschuldigte gegen 15.30 Uhr auf der Graf-Salm-Straße, um eine Uhr zu verkaufen. Nachdem der 33-Jährige die Uhr genommen hatte, soll er den Verkäufer bedroht und mit der Beute in Richtung der Landesstraße (L) 361 geflohen sein. Der Geschädigte informierte sofort die Polizei.
Zeugen, die das verdächtige Fluchtverhalten des Mannes bemerkt hatten, stoppten die Polizeikräfte auf dem Weg zum Tatort und berichteten, dass der Gesuchte ein Kleidungsstück zurückgelassen hatte, bevor er in ein Waldstück geflüchtet war. Dank des Hinweises nahm ein herbeigerufener Diensthund die Spur des Flüchtigen auf und stellte ihn kurz darauf zusammen mit der Beute in einem Gebüsch. Der 33-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen.
Die Beamten brachten ihn zur Identitätsfeststellung auf eine Polizeiwache. Er muss sich nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und Bedrohung verantworten. Die weiteren Ermittlungen wurden bereits vom Kriminalkommissariat 21 aufgenommen. (hw)
Quelle: Presseportal








