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Bedrohliche E-Mails in Duisburg

Die Polizei ermittelt nach bedrohlichen E-Mails mit rechtsradikalen Äußerungen, die in Duisburg versendet wurden. Es besteht Zweifel an der Echtheit des Absenders und die Polizei warnt vor der Ernsthaftigkeit solcher Drohungen.

Foto: unsplash

Duisburg (ost)

Am Dienstag (21. April) wurde eine E-Mail an die Kreisgeschäftsstelle der Partei Bündnis 90/Die Grünen Duisburg und auf der Internetseite der Jüdischen Gemeinde Duisburg gesendet. Der Absender nannte vermeintlich echte Personalien und verfasste bedrohliche und rechtsradikale Äußerungen, in denen er Straftaten für Mittwoch (22. April) an den entsprechenden Orten ankündigte.

Nachdem die Polizei in Duisburg am selben Tag von den Vorfällen erfuhr, begann der Staatsschutz in Duisburg sofort mit den Ermittlungen. Es gibt erhebliche Zweifel daran, dass der angebliche Verfasser tatsächlich die Person ist, die die E-Mails geschrieben und versendet hat.

Alle Drohungen werden einzeln und im spezifischen Kontext bewertet. Experten des Staatsschutzes in Duisburg kamen bei der Gesamtbetrachtung der aktuellen Ereignisse zu dem Schluss, dass von der Ernsthaftigkeit der angekündigten Taten nicht ausgegangen werden kann. Diese Erkenntnis wurde den Empfängern der E-Mails von der Polizei mitgeteilt.

Um das mögliche Restrisiko zu minimieren, führte die Polizei in Duisburg am 22. April unverzüglich Aufklärungs- und Präsenzmaßnahmen an den genannten Orten durch.

Die Identität des Verfassers und der Grund für die E-Mails sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang: Jede Drohung dieser Art begründet den Anfangsverdacht einer Störung des öffentlichen Friedens durch Androhungen von Straftaten und wird konsequent ermittelt und strafrechtlich verfolgt.

Quelle: Presseportal

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