Mehr als 300 Einsatzkräfte überprüfen Gewerbebetriebe und öffentlichen Raum. Ziel: Einhaltung von Gesetzen und Bekämpfung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.
Behördenkontrolle in Mönchengladbach

Mönchengladbach (ost)
Die Stadt Mönchengladbach, das Hauptzollamt Krefeld, die Bundespolizei und die Polizei führten gemeinsam am Freitagabend, dem 31. Juli 2026, umfangreiche Kontrollen im gesamten Stadtgebiet durch. In den Abendstunden überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 16 Gewerbebetriebe wie Shishabars, Spielhallen und Massagesalons. Zusätzlich gab es präventive Personenkontrollen am Hauptbahnhof Mönchengladbach und in der Rheydter Innenstadt. An der Aktion waren über 300 Einsatzkräfte beteiligt.
Das Ziel des behördenübergreifenden Einsatzes bestand darin, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu überprüfen, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu bekämpfen sowie kriminelle Strukturen aufzudecken. Neben polizeilichen Maßnahmen führten die Behörden gewerbe-, ordnungs-, aufenthalts-, steuer-, zoll- und jugendschutzrechtliche Kontrollen durch.
Die Stadt Mönchengladbach legte besonderen Wert auf die Einhaltung der Jugendschutz- und Nichtraucherschutzbestimmungen. Zudem lag der Fokus auf der Bekämpfung von illegalem Glücksspiel und illegalen Prostitutionsstätten.
Im Rahmen des Einsatzes vollstreckte die Polizei einen Durchsuchungsbeschluss gegen eine mutmaßlich illegal betriebene Spielhalle in der Hindenburgstraße.
Bei den Betriebskontrollen wurden insgesamt vier Verstöße gegen Auflagen für Shishabars festgestellt. Zudem wurden 21,85 Kilogramm unversteuerter Tabak sowie 70 Milliliter Liquid sichergestellt. Es gab auch weitere Rechtsverstöße, darunter Verstöße gegen das Gewerberecht, das Dosenpfand, das Gaststättengesetz und das Prostituiertenschutzgesetz. Zwei Betriebe wurden geschlossen.
In einer Shishabar gab es den Verdacht auf Schwarzarbeit und Steuerhehlerei. In einer Spielhalle wurde eine geringe Menge Amphetamin gefunden. In zwei Betrieben in der Mönchengladbacher Innenstadt wurden insgesamt 16 illegale Spielautomaten sichergestellt.
Bei den Personenkontrollen am Hauptbahnhof Mönchengladbach und in der Rheydter Innenstadt wurden insgesamt 98 Personen überprüft. Ein Schwerpunkt lag auf der Einhaltung von Messerverboten und der Ahndung von Verstößen gegen das Waffengesetz. Auf dem Bismarckplatz wurde eine Person mit einer Schreckschusswaffe im Hosenbund angetroffen. Es wurden auch verschiedene Verkehrsverstöße geahndet.
Die Sachverhalte werden von den zuständigen Behörden in entsprechenden Ermittlungsverfahren weiterverfolgt.
„Durch solche gemeinsamen Einsätze wollen wir Rechtsverstöße konsequent verfolgen, kriminelle Strukturen frühzeitig erkennen und mit sichtbarer Präsenz das Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger stärken.“ sagt Polizeipräsident Stephan Zenker.
Die beteiligten Behörden bewerten den gemeinsamen Schwerpunkteinsatz als erfolgreich. Auch in Zukunft werden weitere gemeinsame Kontrollen durchgeführt, um Rechtsverstöße frühzeitig zu erkennen, konsequent zu verfolgen und die Sicherheit im öffentlichen Raum nachhaltig zu stärken.
Quelle: Presseportal








