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Behördenübergreifender Kontrolleinsatz in Hünxe

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Wesel führte einen Einsatz zur Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durch. Bei der Aktion wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften und technische Mängel festgestellt.

Bild: KPB Wesel/ SG PÖ
Foto: Presseportal.de

Kreis Wesel (ost)

Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Wesel führte am Montag (14.09.) einen behördenübergreifenden Einsatz zur Kontrolle des gewerblichen Güterverkehrs durch.

Auf dem Areal eines Tanklagers An der Beckuhl in Hünxe war eine Kontrollstelle eingerichtet, in welcher Kräfte des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Wesel zusammen mit den Kräften der Polizeipräsidien Recklinghausen, Oberhausen und Düsseldorf, der Kreispolizeibehörden Coesfeld und Kleve, des Hauptzollamtes Duisburg sowie der niederländischen Polizei und der Bundeswehr zahlreiche LKW und deren Fahrpersonal kontrollierten.

Bei der Kontrollaktion konnten insbesondere Verstöße gegen Sozialvorschriften, unzureichende Ladungssicherung sowie technische Mängel an Zugmaschinen und Aufliegern festgestellt werden.

Insgesamt kontrollierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten 58 Fahrzeuge. In 14 Fällen untersagten sie die Weiterfahrt bis zur Beseitigung der jeweiligen Beanstandung.

Im Verlauf der Kontrolle stellte die Polizei bei einigen Verkehrsteilnehmern folgende Verstöße fest:

Der Zoll führte in eigener Zuständigkeit Überprüfungen durch und konnte 4 Zwangsvollstreckungen umsetzen sowie mehrere Verfahren wegen Hinterziehung von Kraftfahrzeugsteuern einleiten.

“Neben der wichtigen Verkehrssicherheitsarbeit diente der Einsatz auch dem Erfahrungsaustausch und dem Wissenstransfer der teilnehmenden Behörden, weswegen derartige Kontrollen auch künftig geplant und durchgeführt werden”, so Polizeioberrat Ralf Klauck, Leiter der Direktion Verkehr in der Kreispolizeibehörde Wesel.

hs/

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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