Bundespolizei verhaftet Reisende mit Haftbefehlen bei Ausreisekontrollen. Verurteilte begleichen Geldstrafen und können Reise fortsetzen.
Beirut: Zwei Festnahmen am Flughafen Düsseldorf

Düsseldorf (ost)
Die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf nahm gestern zwei gesuchte Reisende im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrollen fest.
Am Morgen erschien ein 43-jähriger Syrer bei den Bundespolizisten für die Ausreisekontrolle eines Fluges nach Beirut/Libanon. Es wurde festgestellt, dass der Mann seit Februar dieses Jahres von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wegen Fahrens trotz Fahrverbot gesucht wurde. Im August 2025 wurde er rechtskräftig verurteilt. Da er nicht auffindbar war, wurde ein Haftbefehl ausgestellt. Der Mann konnte jedoch die Geldstrafe von 1.200 Euro bezahlen und somit die Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen vermeiden, um seine Reise fortzusetzen.
Eineinhalb Stunden später wurde ein Deutscher kontrolliert, der sich für die Ausreise nach Istanbul/Türkei vorstellte. Die Beamten stellten fest, dass gegen den 22-Jährigen seit August dieses Jahres ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen Erschleichens von Leistungen vorlag. Da er der Strafvollstreckung entkommen war, wurde nach ihm gefahndet. Auch dieser Mann aus dem Kreis Recklinghausen konnte die Geldstrafe von 600 Euro bezahlen und somit die Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen vermeiden, um seine Reise fortzusetzen.
Quelle: Presseportal








