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Bergheim: 20-Jähriger bei Auseinandersetzung verletzt

Ein 20-jähriger ukrainischer Staatsangehöriger wurde von sechs Personen angegriffen und leicht verletzt. Seine Schwester und ihr Baby waren ebenfalls betroffen.

Foto: Depositphotos

Bergkamen (ost)

Am Sonntagabend (16.08.2026) ereignete sich gegen 22 Uhr in der Gegend von Leibnizstraße/Präsidentenstraße in Bergkamen eine Auseinandersetzung.

Nach den bisherigen Informationen verließ ein 20-jähriger ukrainischer Staatsbürger aus Bergheim ein Wohnhaus an der Präsidentenstraße, um einen nahe gelegenen Kiosk aufzusuchen. Er gab an, dass er unmittelbar vor dem Gebäude von vier unbekannten Männern und zwei Frauen angegriffen und mit Stöcken geschlagen wurde.

Der 20-Jährige erlitt eine kleine Kopfplatzwunde. Er wurde von Rettungskräften behandelt und leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die 24-jährige ukrainische Schwester des Opfers aus Bergkamen hörte die Schreie der Auseinandersetzung und ging mit ihrem sechs Monate alten Kind vor das Wohnhaus. Dort stürzte sie mit dem Baby auf dem Arm. Ob sie gestoßen wurde oder ohne äußeren Einfluss fiel, ist bisher unklar. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst untersucht; weitere Behandlungen waren nicht erforderlich. Es gibt keine Hinweise auf Verletzungen des Kindes.

Die sechs Verdächtigen flüchteten vor dem Eintreffen der Polizei in einem roten Auto in unbekannte Richtung. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos. Genauere Beschreibungen der Personen und des Fahrzeugs liegen derzeit nicht vor. Die Hintergründe des Angriffs sind bisher unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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