Ein Zeuge meldete einen Autofahrer, der Schlangenlinien fuhr. Polizei nahm den Mann zwecks Blutprobe mit, da er keine Fahrerlaubnis vorweisen konnte.
Bergheim: Auto ohne Führerschein und alkoholisiert gefahren

Elsdorf (ost)
Ein Augenzeuge gab einen wichtigen Hinweis
Am Montagabend (23. Februar) wurde ein Verdächtiger Autofahrer (62) von der Polizei zwecks Blutprobenentnahme zur Polizeiwache gebracht. Es besteht der Verdacht, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Alkoholeinfluss gefahren ist.
Um 21.10 Uhr rief ein aufmerksamer Zeuge über den Polizeinotruf an. Ein Autofahrer in dunkler Kleidung soll in einem Kleinwagen von Bergheim nach Elsdorf gefahren sein und dabei deutlich geschlängelt haben. Der Zeuge brachte den Fahrer zum Anhalten. Nach einem kurzen Gespräch fuhr der Mann in Richtung einer Tankstelle an der Landesstraße (L) 276 weiter.
Die alarmierten Polizeikräfte fuhren zur Halteranschrift, wo das gemeldete Auto gerade ankam. Eine Frau fuhr das Auto, ein Mann, auf den die Beschreibung des Zeugen passte, saß auf dem Beifahrersitz. Die Beamten sprachen die Personen an. Der Verdächtige verhielt sich aggressiv gegenüber den Polizisten. Außerdem stellten sie Alkohol in seinem Atem fest.
Zur gleichen Zeit sahen andere Polizeikräfte die Videoüberwachung der genannten Tankstelle ein, wo sich die Personen angeblich aufgehalten hatten. Dort war ein Autofahrer in dunkler Kleidung und eine Beifahrerin in heller Kleidung zu sehen. Der Verdacht erhärtete sich, dass beide kurz darauf die Plätze getauscht hatten.
Die Einsatzkräfte vor Ort brachten den nun Beschuldigten zur Polizeiwache zwecks Blutprobenentnahme. Außerdem konnte der 62-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Die Ermittlungen der Verkehrskommissariate dauern an. (sc)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg auch die Anzahl der Verdächtigen von 56367 auf 57879. In Nordrhein-Westfalen war die Anzahl der Drogenfälle im Jahr 2023 die höchste in Deutschland mit 73917 Fällen im Vergleich zu anderen Regionen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 (87,36%). In der Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








