Ein Supermarktmitarbeiter entdeckte einen mutmaßlichen Betrug an einer 82-jährigen Kundin. Die Polizei warnt vor Betrugsmaschen und bietet Opferschutz an.
Bergheim: Messenger-Betrug mit Gutscheinkarten

Duisburg (ost)
Am Donnerstagmittag (22. Januar, 14 Uhr) informierte ein Angestellter eines Supermarktes in der Römerstraße die Polizei über einen vermeintlichen Betrug zu Lasten einer Kundin.
Die 82-jährige Düsseldorferin kaufte eine große Anzahl von Wertgutscheinen eines Technologieunternehmens, was den Verkäufer misstrauisch machte. Er bemerkte, dass die ältere Dame mit einer Person chattete und es um die genannten Wertgutscheine ging.
Da der Supermarktmitarbeiter von einem hinterhältigen Betrug ausging, alarmierte der 27-Jährige die Polizei. Die Rentnerin gab den Einsatzkräften gegenüber an, dass sie mit einem Mann in Kontakt stehe, der angeblich ein berühmter amerikanischer Unternehmer sei. Die Absicht der Düsseldorferin war es, die Wertgutscheine ihrem Chat-Partner zur Verfügung zu stellen.
Die Beamten erstatteten eine Strafanzeige und das Kriminalkommissariat 31 hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei warnt davor, dass Betrüger oft bekannte Persönlichkeiten oder glaubwürdige Geschichten verwenden, um Menschen zu verunsichern. Niemand sollte aufgrund eines hinterhältigen Betrugs verurteilt oder verspottet werden. Wir bitten um Respekt und Mitgefühl und empfehlen allen, bei verdächtigen Nachrichten ruhig zu bleiben, Hilfe zu suchen und den Vorfall bei der Polizei zu melden.
Opfer von Betrugsfällen haben auch Anspruch auf freiwilligen polizeilichen Opferschutz. Hier ist der Link zum Opferschutz der Polizei Duisburg: https://duisburg.polizei.nrw/polizeilicher-opferschutz. Weitere Präventionstipps zum Thema Messenger-Betrug finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/messenger/
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen registriert. Nordrhein-Westfalen verzeichnete somit im Jahr 2023 die meisten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








