Ein Rennradfahrer wurde bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt, als ein Autofahrer die Tür öffnete. Polizei empfiehlt “holländischen Griff” zur Vermeidung solcher Unfälle.
Bergheim: Rennradfahrer verletzt bei Dooring-Unfall

Bergheim (ost)
Verhindern von Unfällen mit dem holländischen Griff
Bei einem Verkehrsunfall in Bergheim-Zieverich wurde am Donnerstagnachmittag (20. August) ein Rennradfahrer (34) leicht verletzt. Die Polizei hat den Unfall protokolliert.
Nach ersten Informationen war der 34-Jährige gegen 15.45 Uhr mit seinem Rennrad auf der Aachener Straße in Richtung Elsdorf unterwegs. Ein Skoda-Fahrer (43) hatte auf Höhe der Hausnummer 30 auf dem dortigen Fahrradschutzstreifen angehalten, um einen Anhänger an sein Auto anzukoppeln. Beim Öffnen der Fahrertür kam es zum Kontakt mit dem Radfahrer, der den haltenden Wagen überholen wollte. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen durch den Sturz.
Die alarmierten Polizeikräfte haben den Verkehrsunfall aufgenommen. Das Verkehrskommissariat hat bereits mit den weiteren Ermittlungen begonnen.
Um sogenannte Dooring-Unfälle zu vermeiden, empfiehlt die Polizei, Fahrzeugtüren mit dem “holländischen Griff” zu öffnen. Beim Aussteigen auf der Fahrerseite sollten Sie immer mit der rechten Hand nach dem Türgriff greifen! Dadurch drehen Sie sich automatisch nach hinten und Ihr Sichtfeld wird erweitert. So können Fußgänger, Jogger, Radfahrer oder E-Scooter-Fahrer frühzeitig erkannt werden. Beim Aussteigen auf der Beifahrerseite sollten Sie mit der linken Hand nach dem Türgriff greifen. Dadurch erzielen Sie den gleichen Effekt. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwere Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte bei 11.172 und Leichtverletzte bei 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








