Polizei stoppt Täter dank Zeugenaussage und Diensthund. Ermittlungen laufen.
Bergheim: Verdächtige festgenommen nach Einbruch

Bergheim (ost)
Ein Augenzeuge gab wichtige Informationen
In der Nacht zum Mittwoch (26. August) wurden in Bergheim von der Polizei zwei Verdächtige (17, 21) vorläufig festgenommen, nachdem sie in ein Restaurant eingebrochen waren. Ein Polizeihund entdeckte einen der mutmaßlichen Täter in einem Gebüsch an einem Spielplatz.
Um 0.30 Uhr rief ein Zeuge über den Notruf die Polizei an. Er hatte beobachtet, wie drei maskierte Männer ihre Roller auf der Turmallee abstellten und dann zu einem nahegelegenen Restaurant gingen. Kurze Zeit später verließen die Männer den Ort in großer Eile. Dank der genauen Beschreibung der Personen und der Fluchtrichtung der Verdächtigen gelang es den alarmierten Polizistinnen und Polizisten, zwei der drei Männer zu stoppen.
Die Einsatzkräfte konnten den 17-Jährigen nach einer kurzen Flucht zu Fuß im Bereich der Zeisstraße festnehmen. Der 21-Jährige wurde kurz darauf von einem Diensthund in einem Gebüsch an einem Spielplatz in der Straße “Im Goldacker” aufgespürt. Beide Verdächtige ließen sich widerstandslos festnehmen. Die Fahndung nach dem dritten Beteiligten läuft weiter.
Am Tatort ergaben sich Hinweise darauf, dass die nun beschuldigten Personen die Holzverkleidung einer Haustür aufgebrochen und Getränke als Beute mitgenommen hatten. Die Ermittlungen wurden bereits von den Beamtinnen und Beamten des Kriminalkommissariats 21 aufgenommen. (hw)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 auf 3.069. Davon waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was Nordrhein-Westfalen nahe kommt, aber dennoch nicht erreicht.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








