Am Mittwoch nahm die Polizei zwei Strafanzeigen wegen Einbruchs auf. In Bergisch Gladbach brachen unbekannte Täter in zwei Einfamilienhäuser ein, entwendeten Schmuck und Bargeld.
Bergisch Gladbach: Einbrüche in Einfamilienhäuser

Bergisch Gladbach (ost)
Am Mittwoch (10.06.) wurden von der Polizei zwei Strafanzeigen wegen Einbruchs entgegengenommen.
Im Zeitraum zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr drangen unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in der Langenbrück-Straße in Alt-Refrath ein. Die Einbrecher versuchten zunächst, die Terrassentür an der Rückseite des Hauses aufzuhebeln. Als dies fehlschlug, zertrümmerten sie die Glasscheibe der Tür und gelangten so in die Räumlichkeiten des Hauses. Mehrere Schränke und Schubladen wurden nach Wertgegenständen durchsucht. Laut den Bewohnern wurden Schmuck und Bargeld im niedrigen vierstelligen Bereich gestohlen.
Auch in der Ferrenbergstraße gelangten Einbrecher über die Terrassentür in ein Einfamilienhaus. Die Bewohner hatten das Haus um 10:15 Uhr verlassen und entdeckten bei ihrer Rückkehr um 16:15 Uhr erhebliche Schäden an der Terrassentür. Die Bewohner informierten sofort die Polizei und konnten daher noch keine genauen Angaben zu gestohlenen Wertgegenständen machen.
In beiden Fällen wurde von der Polizei eine Strafanzeige aufgenommen und Spuren gesichert. Zeugen, die Informationen zu diesen beiden Einbrüchen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 an das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu wenden.
Wenn Sie an einer kostenlosen und unverbindlichen Beratung zum Thema Einbruchschutz interessiert sind, steht Ihnen das Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz gerne zur Verfügung. Sie können die Kolleginnen und Kollegen einfach per E-Mail unter gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de oder unter der Telefonnummer 02202 205-444 kontaktieren. Beratungstermine können sowohl telefonisch als auch persönlich bei Ihnen zu Hause vereinbart werden. (ch)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 23528 Fällen im Jahr 2022 auf 27061 Fälle im Jahr 2023. Im Jahr 2023 wurden 3616 Fälle gelöst, während es im Jahr 2022 nur 3385 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 im Jahr 2022 auf 3069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2344 männlich und 455 weiblich im Jahr 2023. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1196 im Jahr 2022 auf 1451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in der Region mit den meisten registrierten Einbrüchen in Deutschland insgesamt 27061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








