Ein Zeuge sichtet möglichen Täter bei Einbruch in Restaurant, Polizei sucht nach Hinweisen für beide Fälle
Bergisch Gladbach: Einbrüche in Restaurant und Friseursalon

Bergisch Gladbach (ost)
In der Nacht vom Montag (06.04.) wurde die Polizei zu einem Einbruch in ein Restaurant in der Hauptstraße gerufen. Ein Augenzeuge berichtete den Beamten, dass er um Mitternacht zu Fuß aus der Innenstadt in Richtung Polizeiwache unterwegs war. Etwa 50 Meter vor dem Restaurant sah er einen unbekannten Mann, der gerade aus dem Eingangsbereich des Lokals kam. Als der Mann den Zeugen bemerkte, zog er sich eine Kapuze über den Kopf und ging schnell in Richtung Polizeiwache weg.
Nach ersten Informationen hatte der Einbrecher das Fenster über der Eingangstür geöffnet und sich so Zugang zum Restaurant verschafft. Im Inneren brach er die Kasse auf und stahl etwa 100 Euro Bargeld.
Der unbekannte Mann wurde vom Zeugen als etwa 20-25 Jahre alt, ungefähr 1,70 m bis 1,75 m groß und dunkelhäutig beschrieben. Er hatte schwarze lockige Haare, einen schwarzen Oberlippenbart und trug einen braunen Kapuzenpullover sowie eine braune Jogginghose.
Gegen 11:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Einbruch in einen Friseursalon gerufen. Der Salon befindet sich in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach und ist über die Seitenstraße Am alten Pastorat erreichbar.
Auch hier wurde das Fenster über der Eingangstür aufgebrochen. Im Inneren wurden verschiedene Schränke geöffnet und durchsucht. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter auch hier einen dreistelligen Bargeldbetrag aus der Kasse.
In beiden Fällen erstattete die Polizei eine Strafanzeige und führte eine Spurensicherung durch. Zeugen, die weitere Informationen zu den Taten oder dem flüchtigen Verdächtigen haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 an das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu wenden. (ch)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich, 445 weiblich und 1.196 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Einbrüchen im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es 596 Männer und 75 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








