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Bergisch Gladbach: Frontalkollision nach medizinischem Notfall

Eine 75-jährige Bergisch Gladbacherin geriet in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem 85-jährigen Kölner. Die Unfallverursacherin wurde bewusstlos und auf die Intensivstation gebracht.

Foto: unsplash

Bergisch Gladbach (ost)

Gestern Morgen (16.09.) gegen 11:20 Uhr wurde die Polizei wegen eines Verkehrsunfalls in der Dolmanstraße in Refrath gerufen. Ein Rettungswagen und ein Notarzt wurden ebenfalls alarmiert und trafen kurz vor der Polizei am Unfallort ein.

Nach ersten Informationen war eine 75-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem Mercedes aus bisher unbekannten Gründen von ihrer Fahrspur abgekommen und in den Gegenverkehr geraten. Dort kollidierte sie frontal mit einem 85-jährigen Kölner in einem Toyota.

Die Unfallverursacherin war bewusstlos und wurde von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug befreit. Die Ersthelfer begannen mit der Reanimation, die von den eintreffenden Rettungskräften fortgesetzt wurde. Die Bergisch Gladbacherin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und auf die Intensivstation gebracht, da Lebensgefahr bestand.

Nach den bisherigen Ermittlungen könnte ein internistischer Notfall die Ursache für den Unfall gewesen sein. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Der Wagen der Dame wurde abgeschleppt.

Während der Versorgung der Fahrerin und der anschließenden Unfallaufnahme blieb die Unfallstelle für etwa zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt. (ct)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzten bei 11172 und Leichtverletzten bei 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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