Eine aufmerksame Zeugin alarmierte die Polizei, als ein Mercedes in Bergisch Gladbach Schlangenlinien fuhr und auf den Gehweg geriet.
Bergisch Gladbach: Trunkenheitsfahrt gemeldet

Bergisch Gladbach (ost)
Am Donnerstag (08.01.) bemerkte eine Zeugin gegen 17:50 Uhr ein Mercedes-Fahrzeug aufgrund seiner unsicheren Fahrweise. Da das Auto häufig in Schlangenlinien fuhr und sowohl in den Gegenverkehr als auch auf den Gehweg geriet, alarmierte sie sofort die Polizei.
Die Zeugin verfolgte das Fahrzeug auf der Handstraße in Richtung Alte Wipperfürther Straße. Die Polizisten konnten das Auto kurz darauf an einer Wohnadresse im Stadtteil Hebborn finden. Als die 42-jährige Fahrerin nicht auf das Klopfen der Beamten an der Fensterscheibe reagierte, öffneten sie das Fahrzeug und wurden sofort von starkem Alkoholgeruch begrüßt.
Während der Kontrolle verhielt sich die 42-jährige Bergisch Gladbacherin aggressiv. Sie weigerte sich, auszusteigen und den Polizisten ihre Fahrerlaubnis und Fahrzeugpapiere zu übergeben. Aufgrund ihres zunehmend aggressiven Verhaltens mussten die Beamten sie schließlich aus dem Auto holen und mit Handschellen fixieren.
Im Fahrzeug fanden die Polizisten die gesuchten Ausweisdokumente und den Fahrzeugschein. Sie entdeckten auch eine angebrochene Alkoholflasche. Aufgrund des starken Alkoholgeruchs und der Ausfallerscheinungen wurde der 42-Jährigen ein freiwilliger Atemalkoholtest angeboten, den sie ablehnte. Daraufhin wurde sie zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht, um eine Blutprobe zu entnehmen. Anschließend durfte sie die Wache wieder verlassen.
Ihr Führerschein wurde von den Polizisten beschlagnahmt. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer. (ch)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.367 im Jahr 2022 und stieg auf 57.879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 49.610 männlich und 6.757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51.099 männliche und 6.780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023 mit 73.917 Fällen, liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp dahinter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








