Eine 33-jährige Frau wurde in Bergisch Gladbach kontrolliert, während sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln auf einem E-Scooter fuhr. Zudem war der E-Scooter nicht versichert.
Bergisch Gladbach: Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln auf E-Scooter unterwegs

Bergisch Gladbach (ost)
Am gestrigen Tag (02.02.) wurde eine Frau im Stadtteil Gronau von der Polizei gestoppt. Die 33-jährige war unter dem Einfluss von Drogen mit einem E-Scooter unterwegs. Außerdem hatte der E-Scooter keine Versicherung.
Am Morgen des gestrigen Tages, gegen 08:50 Uhr, wurde eine Frau auf der Mülheimer Straße von der Polizei kontrolliert, die mit einem E-Scooter unterwegs war. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass selbstgemachte Versicherungskennzeichen am E-Scooter angebracht waren. Die Frau, eine 33-jährige Bergisch Gladbacherin, zeigte zudem körperliche Auffälligkeiten, die auf einen Drogenkonsum hindeuteten. Sie gab zu, am Abend zuvor Drogen konsumiert zu haben.
Es wurde eine Blutprobe bei der Frau angeordnet. Die Weiterfahrt mit dem E-Scooter wurde ihr untersagt. Da die Frau nicht zweifelsfrei nachweisen konnte, dass der E-Scooter ihr gehört, wurde dieser beschlagnahmt.
Die Frau muss sich wegen mehrerer Anschuldigungen verantworten. Unter anderem wird gegen sie wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss sowie der Urkundenfälschung ermittelt. (bw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73.917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63.352 im Jahr 2022 auf 65.532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56.379 im Jahr 2023, wobei 51.099 davon männlich und 6.780 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16.655 im Jahr 2022 auf 18.722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen bleibt die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








