Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bergisch Gladbach: Verkehrskontrolle endet mit Festnahme

In Bergisch Gladbach stoppten Polizeibeamte einen Opel-Fahrer mit gefälschten Papieren und Alkohol- sowie Drogenkonsum.

Foto: Depositphotos

Bergisch Gladbach (ost)

In der Nacht zum Dienstag (24.02.) führten Polizeibeamte der Polizeiwache Bergisch Gladbach Streifen auf der Paffrather Straße durch. Um 01:15 Uhr sahen sie ein Auto mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, das ein anderes Auto überholte. Daraufhin beschlossen die Beamten, den Fahrer des Autos einer Verkehrskontrolle zu unterziehen.

Das Auto hatte drei Insassen, die laut polizeilichem Informationssystem in der Vergangenheit bereits mehrmals polizeilich auffällig geworden waren. Eine Überprüfung des abgelesenen Kennzeichens ergab, dass es derzeit auf einen BMW zugelassen ist. Der angehaltene Wagen war jedoch ein Opel Astra. Bei genauerer Betrachtung stellten die Polizisten fest, dass sowohl das offizielle Siegel als auch die TÜV-Plakette offensichtlich gefälscht waren. Es besteht daher der Verdacht der Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Der Opel-Fahrer ist ein 27-jähriger Litauer ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er gab an, dass er das Land mit dem Auto verlassen wolle. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten einen starken Alkoholgeruch im Auto. Ein freiwilliger Atemalkoholtest beim Fahrer ergab einen Wert von ungefähr 2 Promille. Ein ebenfalls freiwilliger Drogenschnelltest fiel positiv auf Amphetamine und Kokain aus.

Der 27-Jährige wurde zur Durchführung einer Blutentnahme in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Da bei ihm akute Fluchtgefahr bestand, wurde er nach der Blutentnahme vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht. Das Fahrzeug, die Kennzeichen und die Zulassungsbescheinigung wurden von der Polizei sichergestellt. Ihm drohen nun verschiedene Anzeigen, unter anderem wegen Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch. (ch)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367, während sie 2023 auf 57879 stieg. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24