Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Bergkamen: Radfahrerin nach Überholmanöver gestürzt

Eine 71-jährige Radfahrerin aus Bergkamen wurde bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt, nachdem sie von einem Linienbus knapp überholt wurde.

Foto: Depositphotos

Bergkamen (ost)

Am Mittwoch (15.07.2026) wurde eine 71-jährige Radfahrerin aus Bergkamen bei einem Verkehrsunfall im Bereich des Kreisverkehrs Töddinghauser Straße/Zentrumstraße leicht verletzt.

Um etwa 14:45 Uhr fuhr die 71-jährige Frau aus Bergkamen mit ihrem Fahrrad die Töddinghauser Straße in Richtung des Kreisverkehrs Zentrumstraße entlang. Es wird angenommen, dass sie beabsichtigte, den Kreisverkehr über die Ausfahrt Töddinghauser Straße zu verlassen. Hinter ihr fuhr ein Linienbus.

Als die Radfahrerin bereits die Ausfahrt des Kreisverkehrs erreicht hatte, wurde sie knapp vom Linienbus überholt. Dieses Überholmanöver erschreckte die 71-Jährige, wodurch sie die Kontrolle über ihr Fahrrad verlor und stürzte.

Dabei erlitt sie leichte Verletzungen.

Der Fahrer des Linienbusses fuhr weiter, ohne sich um die verletzte Radfahrerin zu kümmern.

Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum beteiligten Linienbus oder dessen Fahrer haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder unter 02303 921 0 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail an poststelle.unna@polizei.nrw.de gesendet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24