Ein 19-jähriger Fahrer flüchtete vor der Polizei, verursachte einen Unfall und zog sich leichte Verletzungen zu.
Bergneustadt: Autofahrer flüchtet vor Polizei

Gummersbach (ost)
Um etwa 01:00 Uhr am Donnerstag, den 4. Juni, bemerkten Polizisten auf Patrouille einen weißen Audi, der mit hoher Geschwindigkeit auf der Gummersbacher Straße entgegenkam. Die Beamten beschlossen, eine Verkehrskontrolle durchzuführen und drehten um. Der Audi fuhr weiterhin mit hoher Geschwindigkeit und überquerte zunächst eine rote Ampel an der Vosselstraße/Gummersbacher Straße und dann die ebenfalls rot zeigende Ampel an der Gummersbacher Straße/Kölner Straße. Der Flüchtige bog rechts ab, fuhr weiter auf der Kölner Straße in Richtung Friedrichstaler Straße und überholte zwei Autos in einer Kurve. Auf der Friedrichstaler Straße verloren die Beamten den visuellen Kontakt zum flüchtenden Fahrzeug. Als sie kurz darauf an einem Gartencenter in der Friedrichstaler Straße vorbeifuhren, konnten sie den verunfallten weißen Audi feststellen. Dieser war durch die Schranke des Parkplatzes gebrochen und hatte eine Laterne aus ihrer Verankerung gerissen. Der 19-jährige Fahrer aus Bergneustadt und seine beiden 17-jährigen Mitfahrer aus Gummersbach erlitten leichte Verletzungen. Das Fluchtfahrzeug und der Führerschein des 19-Jährigen wurden beschlagnahmt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Ein Unfallaufnahmeteam übernahm die Dokumentation des Sachverhalts. Es entstand ein geschätzter Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








