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Bergstein: Motorradunfälle in Rureifel/Voreifel

Am Wochenende registrierte die Polizei fünf schwere Motorradunfälle in der Region. Drei Unfälle ereigneten sich am Freitag, zwei am Samstag.

Foto: unsplash

Kreis Düren (ost)

Am Freitag gab es im Laufe des Tages drei Unfälle rund um Heimbach. Ein 53-jähriger Mann aus Mönchengladbach fuhr auf der L 218 von Schmidt Richtung Heimbach. Seine Räder blockierten in einer Linkskurve und er stürzte. Eine 39-jährige Frau aus Heerlen stürzte in einer Rechtskurve zwischen dem Kermeter und der Staumauer und kollidierte mit einem entgegenkommenden PKW. Die Straße musste hier für 2,5 Stunden gesperrt werden. Ein 60-jähriger Mann aus Alsdorf kam in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab und prallte rechts gegen die Schutzplanke. Er war auf der L 249 von Heimbach in Richtung Hausen unterwegs. Alle Motorradfahrer wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Auf der B477 zwischen Eggersheim und Lüxheim verlor eine 20-jährige Motorradfahrerin aus Köln in einer Linkskurve die Kontrolle und wurde schwer verletzt. Die Unfallaufnahme am frühen Freitagmorgen erfolgte mit Unterstützung eines VU-Teams. Der fünfte Unfall ereignete sich am Samstagmittag auf der L 11 zwischen Zerkall und Bergstein. Eine 46-jährige Frau aus Düren stürzte in einer Rechtskurve und prallte mit ihrem Zweirad gegen die linksseitige Schutzplanke. Die Frau wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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