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Berlin: Investor von Betrügern getäuscht

Eine Bank in Bielefeld meldete einen Fall, bei dem ein Kunde auf Betrüger hereinfiel und Geld überwies. Trotz Warnungen glaubte das Opfer den Betrügern.

Foto: unsplash

Bielefeld (ost)

FR / Bielefeld / Stadtgebiet – Am Nachmittag des 20.03.2025 kontaktierte eine Bank in Bielefeld die Polizei, da ein Kunde Geld an Betrüger überwiesen hatte. Das Opfer vertraute den Betrügern, trotz Ratschlägen der Polizei.

Der Bielefelder erklärte, dass er im Internet nach einer Geldanlage gesucht hatte. Dabei stieß er auf einen Kontakt in Berlin und überwies 250 Euro für eine Geldanlage. Angeblich verdiente er nach kurzer Zeit 100 Euro dazu. Eine vermeintliche Brokerin aus Berlin empfahl ihm dann, in Rohstoffe zu investieren.

Die Betrüger informierten den älteren Herrn nach einiger Zeit, dass mittlerweile ein fünfstelliger Euro-Betrag auf seinem Konto sei. Um den Gewinn ausgezahlt zu bekommen, müsse er jedoch rund 4700 Euro bezahlen. Darin enthalten seien Umrechnungsgebühren, Steuern und Provisionen. Diesen Betrag überwies er auf ein deutsches Konto. Das Geld konnte durch die Bank des älteren Herrn zurückgebucht werden. Das betrügerische Bankkonto wurde geschlossen. Die Ermittlungen dauern an.

Die Hausbank warnte ihren Kunden davor, dass er Geld auf ein Konto überwiesen hatte, das für betrügerische Zwecke genutzt wurde. Obwohl der ältere Herr immer noch glaubte, sein Geld sicher angelegt zu haben, bat die Bank die Polizei um Hilfe, um den älteren Herrn vor einem finanziellen Verlust zu schützen. Doch auch die Kriminalpolizei konnte den älteren Herrn nicht überzeugen.

Die Polizei sensibilisiert: Recherchieren Sie ausführlich über Ihren Anbieter und das Angebot. Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, dann lassen Sie die Finger davon. Schnelles Geld ohne Risiko ist eine trügerische Hoffnung. Sprechen Sie mit Ihren Kindern, Eltern und Freunden über diese Betrugsmasche.

Weitere Informationen zum Schutz vor Anlagebetrug finden Sie hier: https://lka.polizei.nrw/artikel/anlagebetrug-ein-andauerndes-phaenomen-mit-hohen-schadenssummen

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle von 29667 auf 21181. Im Jahr 2023 wurden 8126 Fälle gelöst, während 7062 Verdächtige identifiziert wurden. Unter den Verdächtigen waren 4726 Männer, 2336 Frauen und 2159 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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