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Betrüger beklauen Senioren in Bochum, Herne und Witten – Zeugenaufruf

Am Mittwoch wurden ältere Menschen in den Städten um ihre Wertsachen gebracht. Polizei sucht dringend nach Zeugen für die betrügerischen Taten.

Foto: Depositphotos

Bochum, Herne, Witten (ost)

Gleich dreimal haben Betrüger am Mittwoch, 22. April, ältere Menschen in Bochum, Herne und Witten um ihre Wertsachen und ihr Bargeld gebracht. Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor den betrügerischen Maschen.

In Bochum hat ein falscher Handwerker im Bereich der Kattenstraße eine 92-Jährige bestohlen. Gegen 8 Uhr gelangte er unter einem Vorwand in die Wohnung. Als er weg war, fehlte Schmuck. Täterbeschreibung: männlich, 180-185 cm, kräftige Statur, laut Zeugin „dunklere“ Hautfarbe, dunkle Haare, dunkle Kleidung.

Um einen angeblichen Wasserschaden zu begutachten, betrat ein falscher Wasserwerker gegen 13.15 Uhr die Wohnung einer 83-Jährigen im Bereich der Mont-Cenis-Straße in Herne. Nachdem der Mann weg war, fehlten Bargeld und Schmuck. Beschreibung des Täters: männlich, ca. 175 cm, 45-50 Jahre alt, „mit Bäuchlein“, dunklen Haaren und Bart; er trug einen Blaumann.

Falsche Polizisten riefen einen 86-Jährigen aus Witten an und verlangten wegen einer angeblichen Inhaftierung eines Angehörigen eine Kaution. Diese übergab der Mann gegen 14 Uhr im Bereich seiner Wohnanschrift nahe der Ardeystraße in Form von Schmuck. Der Bote war männlich und habe sich als „Thomas“ vorgestellt. Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise bezüglich der drei Taten.

Die Polizei rät: Lassen Sie Unbekannte niemals in ihre Wohnung! Wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt, zögern Sie nicht und wählen den Polizeinotruf 110.

Mit Rat und Tat zur Seite stehen älteren Menschen auch die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei. 60 Ehrenamtliche sind in Bochum, Herne und Witten aktiv und beraten Interessierte unter anderem zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 909-4055.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2.344 Männer und 445 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 Männer und 455 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Einbruchsfälle in Deutschland mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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