Senioren werden Opfer von falschen Polizeibeamten, die nach Wertgegenständen suchen. Polizei warnt vor aktuellen Betrugsmaschen und bittet um Hinweise.
Betrügerische Anrufe in Bielefeld

Bielefeld (ost)
FR / Bielefeld / Stadtgebiet – Nachdem die Polizei Bielefeld am Freitagnachmittag, 12.06.2026, vor der Telefonbetrugsmasche „Erkranktes Kind“ gewarnt hat, wechselten die Betrüger zu einer anderen gängigen Masche.
Um 19:05 Uhr wurde ein älterer Herr in Bielefeld Mitte von einem falschen Polizisten angerufen. Dieser informierte ihn darüber, dass ein Kollege vorbeikommen würde, um seine Sicherheit zu gewährleisten. Während des Gesprächs an der Wörthstraße klingelte es an der Tür des Mannes. Der Komplize des Betrügers erkundigte sich nach Wertsachen und wollte alle Räume aus Sicherheitsgründen inspizieren. Zuerst gab der ältere Herr Informationen preis, doch dann wurde ihm der Mann verdächtig. Er wies den Täter aus der Wohnung und verständigte die Polizei.
Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, ca. 25 Jahre alt, 180 cm groß und dunkel gekleidet.
Um 20:20 Uhr erhielt eine ältere Dame einen Anruf von einem falschen Polizisten. Dieser behauptete, dass die Polizei Hinweise auf einen bevorstehenden Einbruch bei der Dame habe. Kurz darauf erschien ein Komplize des Anrufers an der Wohnung der Dame am Hartlager Weg. Die Dame ließ den falschen Polizisten hinein, um die Sicherheit der Wohnung zu überprüfen. Dabei wurden ein Sparbuch, eine EC-Karte und Goldschmuck gestohlen.
Die Dame beschrieb den Täter wie folgt: männlich, ca. 170 cm groß, schwarze Haare und südeuropäisches Aussehen.
Die Polizei Bielefeld empfiehlt: Sprechen Sie mit Ihren Verwandten, Eltern und Großeltern über die verschiedenen Betrugsmaschen und wie man sich davor schützen kann. Informationen zum Schutz vor Betrugsmaschen finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/
Warnung vor einer Schockanruf-Welle vom 12.06.2026: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6293475
Zeugen, die Hinweise auf verdächtige Personen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 15 unter der 0521/545-0 zu melden.
Quelle: Presseportal








