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Betrügerischer Schockanruf in Rheine

Mit einem gefälschten Anruf erbeuteten Betrüger einen hohen Geldbetrag. Die Polizei warnt vor dieser Masche und bittet um Unterstützung bei der Prävention.

Foto: Depositphotos

Rheine (ost)

Ein vierstelliger Eurobetrag wurde von Betrügern mit einem Schockanruf erbeutet.

Am Montagnachmittag (15.06.) erhielt eine ältere Frau aus Rheine einen Anruf von einer unbekannten Anruferin. Die Anruferin gab vor, eine Polizeikommissarin zu sein. Sie behauptete, dass die Tochter der älteren Frau in einen Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem eine Frau lebensgefährlich verletzt wurde.

Am Telefon war eine weinende Frau, die sich wie die Tochter der Geschädigten anhörte. Die „Polizeikommissarin“ forderte die ältere Frau auf, eine Kaution zu zahlen, um zu verhindern, dass ihre Tochter ins Gefängnis müsse. Ein Mann würde das Geld abholen. Das gesamte Gespräch fand auf Russisch statt, der Muttersprache des Opfers, ähnlich wie bei Betrugsfällen Anfang des Monats in Hörstel, Lotte und Recke.

Ein Mann namens „Artur“ erschien später am Wohnort der älteren Frau. Auch er sprach Russisch. Der Mann war etwa 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter groß und schlank. Er hatte dunkelblonde kurze Haare und trug eine graue kurze Hose sowie ein graues T-Shirt.

Die richtige Tochter besuchte später die ältere Frau und der Betrug wurde aufgedeckt. Die ältere Frau hatte einen mittleren vierstelligen Eurobetrag übergeben.

Die Polizei bittet um Unterstützung bei der Verhinderung solcher Betrugsfälle. Informieren Sie Ihre Angehörigen und Freunde über diese Betrugsmasche. Sensibilisieren Sie Ihr persönliches Umfeld und bieten Sie Ihre Hilfe an. Aufklärung schützt!

Quelle: Presseportal

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