Eine 82-jährige Seniorin wurde Opfer von betrügerischen Handwerkern, die minderwertige Arbeiten an ihrem Dach durchführten und anschließend 18.000 Euro verlangten. Die Polizei warnt vor unangemeldeten Haustürgeschäften und empfiehlt, keine Fremden ins Haus zu lassen.
Betrug durch falsche Handwerker in Ratingen

Ratingen (ost)
In Ratingen wurde eine 82-jährige Frau Opfer von betrügerischen Handwerkern. Die Polizei warnt nun vor dieser Masche.
Der Vorfall ereignete sich wie folgt:
Ende Februar klingelte ein Mann an der Tür der älteren Dame und behauptete, zufällig einen Schaden am Dach entdeckt zu haben, der schnell behoben werden müsse, um Schlimmeres zu verhindern. Er bot an, die lockeren Dachziegel für 20 Euro sofort zu reparieren.
Die Frau stimmte zu, woraufhin der Mann eine Leiter holte und begann, am Dach zu arbeiten. Als er wieder herunterkam, sagte er, dass das gesamte Dach repariert werden müsse und er weitere Arbeiter holen würde.
Nach Abschluss der Arbeiten verlangten die Männer insgesamt 18.000 Euro für ihre Leistungen. Die Frau zahlte bar, bemerkte jedoch nach einigen Tagen, dass sie möglicherweise betrogen worden war, und wandte sich an einen befreundeten Handwerker.
Dieser stellte fest, dass die Arbeiten oberflächlich und minderwertig waren und gar nicht notwendig gewesen wären.
Am Mittwoch, dem 4. März 2026, erstattete die Seniorin Anzeige bei der Polizei. Diese hat Ermittlungen aufgenommen und warnt vor dieser Betrugsmasche!
Die Polizei warnt:
Seien Sie misstrauisch gegenüber ungebetenen Handwerkern an Ihrer Haustür! Stimmen Sie keinen Arbeiten zu, die nicht von Ihnen beauftragt wurden.
Erlauben Sie Unbekannten nicht, in Ihr Haus zu kommen – egal aus welchem Grund. Seriöse Handwerker kündigen ihren Besuch in der Regel an und stehen nicht unerwartet vor Ihrer Tür. Fordern Sie immer einen Ausweis – aber seien Sie vorsichtig, denn auch dieser kann gefälscht sein! Wenn Sie sich unsicher fühlen, kontaktieren Sie Freunde, Familie oder die Polizei, wenn jemand verdächtig erscheint, der behauptet, in Ihr Zuhause zu müssen.
Quelle: Presseportal








