Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Betrug vereitelt in Eslohe

Eine Frau und ihr Sohn haben einen Betrugsversuch durch falsche Polizeibeamte vereitelt. Zwei Tatverdächtige wurden später festgenommen.

(c) KPB Hochsauerlandkreis
Foto: Presseportal.de

Eslohe (ost)

Eine Bewohnerin von Eslohe und ihr Sohn haben am Montag einen Betrugsversuch von falschen Polizeibeamten entlarvt. Dank ihres besonnenen Handelns konnten später zwei Verdächtige festgenommen werden.

Am 31. August erhielt die Frau gegen 13:55 Uhr einen Anruf von einem vermeintlichen Polizeibeamten. Dieser gab sich als “Herr Becker von der Polizeiwache Eslohe” aus. Während des etwa zweieinhalbstündigen Gesprächs sprach die Frau abwechselnd mit ihm und einer angeblichen “Dr. Katharina Herbst” oder “Herz”.

Die Anrufer berichteten von Einbrüchen und Messerattacken in der Umgebung. Danach fragten sie nach Bargeld, Gold und den Bankdaten der Frau. Schließlich forderten sie die Frau auf, Bargeld und Gold in Alufolie zu verpacken und in einen Topf zu legen.

Die Frau erkannte den Betrugsversuch frühzeitig und informierte ihren Sohn. Dieser setzte parallel die Polizei in Kenntnis.

Gegen 16:05 Uhr näherte sich ein schwarzer Audi A6 mit Recklinghäuser Kennzeichen dem Wohnhaus bis auf etwa 150 Meter. Eine Person stieg aus und begab sich zum Haus. Der Sohn platzierte einen Topf mit einem Putzlappen vor der Haustür. Der Abholer nahm ihn mit und kehrte zum umgedrehten Audi zurück. Das Fahrzeug fuhr dann davon.

Beamte der Polizeiwache Meschede verfolgten den Audi bis in ein Waldstück bei Leckmart. Die beiden Insassen wurden vorläufig festgenommen. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und in einem Fall DNA-Entnahme wurden die beiden Beschuldigten entlassen. Sie äußerten sich nicht zum Vorfall. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei warnt: Echte Polizeibeamte fragen am Telefon niemals nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen und fordern auch nicht zu einer Übergabe auf. Beenden Sie verdächtige Gespräche und rufen Sie selbst die Polizei unter der Notrufnummer 110 an. Verwenden Sie nicht die Rückruftaste. Informieren Sie auch Angehörige oder eine Vertrauensperson.

Quelle: Presseportal

Karte für diesen Artikel

nf24