Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Beverungen: Fahrräder und E-Scooter im Visier der Polizei

Die Polizei kontrollierte Fahrräder und E-Scooter im Kreis Höxter. Verwarngelder wurden wegen „Falschen Verhaltens“ ausgesprochen und ein manipuliertes Pedelec entdeckt.

Foto: Depositphotos

Kreis Höxter (ost)

Bei den Fahrradkontrollen der Polizei im Kreis Höxter lag der Schwerpunkt auf der Überprüfung von Fahrrädern und E-Scootern. Insgesamt wurden fünf Verwarnungen ausgesprochen aufgrund des „Falschen Verhaltens“ der Radfahrenden und E-Scooter-Nutzer.

Im Zuge dessen wurde auch ein manipuliertes Pedelec entdeckt. Das E-Bike hatte einen separaten Gashebel. Dadurch ist es möglich, ohne Treten bis zu 20 km/h und vermutlich schneller zu beschleunigen. Der 46-jährige Beverunger fuhr mit diesem Fahrzeug in Beverungen über zwei Gehwege und wurde deshalb gestoppt und kontrolliert. Das Fahrzeug wurde zur Beweissicherung beschlagnahmt. Ihm droht außerdem ein Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Die Konsequenzen davon, alkoholisiert einen E-Scooter zu fahren, erlebte einen Tag später ein 35-Jähriger in Brakel auf schmerzhafte Weise. Am 2. April gegen 0.50 Uhr fuhr er mit einem E-Scooter die Brunnenallee entlang und landete dabei in einer Hecke. Er verletzte sich leicht und wurde zur Blutprobe ins Krankenhaus gebracht. Er wurde begleitet von einer 31-Jährigen auf einem anderen E-Scooter, die ebenfalls zuvor Alkohol konsumiert hatte. Beiden wurde die Weiterfahrt untersagt, beide erwartet ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch im Jahr 2022. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der männlichen Verdächtigen auf 51099, die weiblichen Verdächtigen blieben nahezu gleich bei 6780 und die nicht-deutschen Verdächtigen stiegen auf 18722. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – bleibt Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Drogenraten.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24