Feuerwehr rettet Person aus eingeschlossenem Fahrzeug. Am gestrigen Freitag rückte die Feuerwehr Beverungen zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz aus, bei dem eine Person aus einem Fahrzeug befreit wurde.
Beverungen: Verkehrsunfall mit Gebäudeschäden

Beverungen (ost)
Am Freitag wurde die Feuerwehr Beverungen gestern um 11:10 Uhr zu einem technischen Hilfeleistungseinsatz in Beverungen gerufen. Das Einsatzstichwort war “Hilfeleistung 3 – Einsturz mit Personenschaden, Garagendach auf Pkw, Personen im Pkw eingeschlossen”.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, bestätigte sich die gemeldete Situation. Ein Auto war durch eine Garage gefahren und hatte dabei die Rückwand der Garage durchbrochen. Teile des Gebäudes waren beschädigt oder gelöst. Das Auto blieb im Bereich der teilweise eingestürzten Garage stehen. Eine Person war noch im Auto, aber ansprechbar.
Der erste eintreffende Einsatzführungsdienst (EvD) verschaffte sich zunächst einen Überblick über die Situation. Zusammen mit der Besatzung des Rettungswagens konnte die eingeschlossene Person schnell aus dem Auto befreit und dem Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung übergeben werden.
Gleichzeitig wurde die Einsatzstelle gegen weitere Gefahren abgesichert. Aufgrund der erheblichen Schäden bestand die Gefahr von losen oder instabilen Gebäudeteilen. Zur fachlichen Beurteilung der Situation wurde ein Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) telefonisch und per Videokonferenz hinzugezogen. Er unterstützte die Einsatzkräfte auch vor Ort. Das Auto wurde geborgen und lose oder einsturzgefährdete Mauerreste wurden entfernt. Der betroffene Bereich wurde mit Bauzäunen abgesichert.
Die gerettete Person wurde vor Ort vom Rettungsdienst medizinisch untersucht. Es war kein weiterer medizinischer Bedarf oder Transport ins Krankenhaus erforderlich. Die Person konnte an der Einsatzstelle bleiben.
Dank der schnellen Erkundung und der frühzeitigen Informationen über die Situation konnten viele weitere alarmierte Einsatzkräfte und Fahrzeuge ihre Anfahrt abbrechen.
Im Einsatz waren nur noch der Einsatzführungsdienst (EvD), die Löschgruppe Herstelle, ein Rettungswagen und später ein Fachberater des THW. Der Einsatz endete um 16:00 Uhr.
Hinweis der Feuerwehr: Auch nach Abschluss der Rettungsmaßnahmen können beschädigte Gebäude Gefahren durch lose oder instabile Bauteile darstellen. Die Absicherung und fachliche Beurteilung der Einsatzstelle sind daher sehr wichtig.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








