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Bewaffneter Raub auf Tankstelle in Dorstfeld

Am Mittwochabend kam es zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Dortmund-Dorstfeld. Der Täter flüchtete zu Fuß vom Tatort.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0191

Am Abend des Mittwochs (4. März 2026) ereignete sich gegen 22:05 Uhr ein bewaffneter Raubüberfall auf eine Tankstelle in Dortmund-Dorstfeld an der Wittener Straße. Der Täter, dessen Identität bislang unbekannt ist, flüchtete daraufhin zu Fuß vom Tatort.

Nach ersten Informationen betrat der Täter die Tankstelle und bedrohte den anwesenden Angestellten mit einer schwarzen Pistole. Unter Vorhalt der Waffe begab er sich hinter die Verkaufstheke und entnahm den gesamten Kasseninhalt, einen mittleren dreistelligen Betrag.

Der Täter flüchtete anschließend zu Fuß auf der Wittener Straße in Richtung der Kortentalstraße.

Es wurde niemand verletzt. Die sofort eingeleitete Fahndung der Einsatzkräfte blieb ohne Erfolg.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er trug vollständig schwarze Kleidung, war zwischen 175 und 185 cm groß, schlank, schwarze Schuhe und eine schwarze Stoffmaske. Er sprach akzentfrei Deutsch.

Die Polizei bittet um weitere Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Informationen über den Flüchtigen geben können. Hinweise bitte an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Telefonnummer 0231/132-7441.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 8213 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 890. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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