Zwei maskierte Täter überfallen Tankstelle, erbeuten Bargeld. Polizei sucht Zeugen nach flüchtigen Räubern.
Bewaffneter Raubüberfall auf Tankstelle in Dortmund-Marten

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0711
In der späten Nacht am Dienstag (25. August 2026) haben zwei maskierte Verbrecher eine Tankstelle in der Martener Straße in Dortmund-Marten überfallen und Bargeld gestohlen. Die Polizei sucht nach den flüchtigen Tätern und bittet um Zeugenhinweise.
Nach ersten Informationen betraten um 22:58 Uhr zwei unbekannte Männer den Verkaufsraum der Tankstelle. Beide trugen Schals oder Stoffmasken vor ihren Gesichtern. Einer der Verbrecher bedrohte die 25-jährige Angestellte mit einer schwarzen Pistole und forderte das Geld aus der Kasse. Dann griff der Bewaffnete selbst in die offene Kassenlade und nahm einen hohen dreistelligen Bargeldbetrag sowie Zigaretten mit. Danach flüchtete das Duo vom Tatort.
Die 25-jährige Angestellte blieb unverletzt.
Die sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung mit mehreren Streifenwagen und einem Diensthund war erfolglos. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und gefundene Kleidungsstücke vor Ort.
Die Polizei fragt nun: Wer hat am Dienstagabend verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Gegend der Martener Straße gesehen oder kann Informationen zu den Tätern geben?
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 0231/132-7441 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten registrierten Raubfälle in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete – 12625 – zeigt sich, dass die Kriminalitätsrate in dieser Region alarmierend hoch ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








