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Bielefeld: 300.000 Schmuggelzigaretten beschlagnahmt

Der flüchtige Fahrer des gestoppten Kleintransporters wurde identifiziert und ein Steuerschaden von 62.500 Euro verhindert.

Beim Öffnen erst eines Kartons.../Foto: Hauptzollamt Bielefeld
Foto: Presseportal.de

Bielefeld (ost)

Der Bielefelder Zoll stellte 300.040 Stück unversteuerte Zigaretten bei Verkehrskontrollen auf der Bundesautobahn 44 sicher.

Im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit fuhr eine Zollstreife der Kontrolleinheit Verkehrswege aus Anröchte am frühen Abend den Parkplatz Wewelsburg an. Dort fiel den Beamten ein in der Durchfahrt parkender Kleintransporter mit eingeschaltetem Licht auf. Ein Mann hantierte am linken Vorderrad des Transporters. Kurzerhand entschlossen die Zollbediensteten, sich das Fahrzeug näher anzusehen. Doch von der Person fehlte mittlerweile jede Spur und dies hatte einen triftigen Grund: Denn im Laderaum befanden sich mehrere szenetypische Kartons, sogenannte Master Cases, gefüllt mit Zigaretten bekannter Marken ohne Steuerbanderole. Die anschließende Suche nach dem flüchtigen Fahrer des Kleintransporters blieb erfolglos. Die untersteuerten Zigaretten wurden sichergestellt.

“Da die Schmuggelzigaretten nicht auf den Schwarzmarkt gelangten, konnte ein Steuerschaden von etwa 62.500 Euro an Tabaksteuer verhindert werden.”, so Ralf Wagenfeld, Pressesprecher beim Hauptzollamt Bielefeld.

Durch die weiteren Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn konnte mittlerweile ein 40-jähriger rumänischer Staatsangehöriger als Fahrer des Kleintransporters und Beschuldigter ausfindig gemacht werden.

Zusatzinformation:

Der Vorfall vom Freitag, den 17. April 2026, kann aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht werden.

Quelle: Presseportal

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