Ein E-Scooter-Fahrer stürzte nach starkem Bremsen aufgrund von Manipulation. Polizisten stellten fest, dass er über 50 km/h fuhr.
Bielefeld: 50 km/h Höchstgeschwindigkeit erreicht

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / Gadderbaum – Am Freitag, 25.09.2026, stürzte ein Fahrer eines Elektro-Tretrollers, nachdem er gezwungen war, auf der Artur-Ladebeck-Straße stark zu bremsen. Beamte stellten fest, dass der Elektro-Tretroller so manipuliert war, dass er eine Höchstgeschwindigkeit von über 50 km/h erreichen konnte.
Um 09:40 Uhr beabsichtigte ein Fahrer eines Lastwagens, von einem Tankstellengelände auf die Artur-Ladebeck-Straße zu fahren und tastete sich langsam in Richtung Fahrbahn vor.
Ein 48-jähriger Radfahrer aus Verden fuhr auf dem Geh- und Radweg der Artur-Ladebeck-Straße in Richtung Gütersloher Straße. Er sah, dass der Lastwagen von rechts aus der Ausfahrt herausrollte, und bremste stark ab.
Hinter ihm fuhr ein 25-jähriger Bielefelder auf einem Elektro-Tretroller. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, bremste auch er stark ab. Dabei verlor der Bielefelder das Gleichgewicht und stürzte. Er zog sich leichte Verletzungen zu.
Dem Lastwagenfahrer war aufgefallen, dass der Elektro-Tretroller mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen war. Während der Unfallaufnahme ergab sich auch bei den Polizisten der Verdacht, dass an dem Fahrzeug bauliche Veränderungen vorgenommen worden waren. Sie stellten ihn sicher.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Elektro-Tretroller eine Höchstgeschwindigkeit von über 50 km/h erreichte. Somit war er zu einem fahrerlaubnispflichtigen Kleinkraftrad umgebaut worden.
Gegen den 25-jährigen Fahrer bestand zudem ein einmonatiges Fahrverbot. Die Beamten leiteten gegen ihn ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein.
Auch den Halter erwartet eine Anzeige, da er die Fahrt mit dem Elektro-Tretroller zugelassen hat.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







