Drei Männer schlugen unvermittelt zwei Fußgänger mit abgebrochenen Stuhlbeinen. Opfer erlitten leichte Verletzungen, Fahndung verlief negativ.
Bielefeld: Angriff mit Stuhlbeinen, Polizei sucht Täter und Zeugen

Bielefeld (ost)
HC/ Bielefeld- Zentrum- Am Montagnacht, 11.05.2026, sollen drei Männer zwei Fußgänger plötzlich mit abgebrochenen Stuhlbeinen geschlagen haben. Die Polizei sucht sowohl die Täter als auch Zeugen.
Ein 25-jähriger Bielefelder und ein 25-jähriger Detmolder waren auf dem Weg nach Hause und überquerten gegen 23:50 Uhr den Kesselbrink. In der Nähe des grünen Würfels wurden die beiden überraschend von drei Unbekannten angegriffen und mit zwei abgebrochenen Stuhlbeinen geschlagen. Der Detmolder verlor während des Streits seine Geldbörse, die nach der Flucht der Täter nicht mehr gefunden werden konnte. Beide erlitten leichte Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt wurden. Die Fahndung der gerufenen Polizeibeamten verlief ergebnislos.
Die Opfer beschrieben die Verdächtigen als afrikanisch aussehend. Einer von ihnen soll in Rot gekleidet gewesen sein.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter 0521-545-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 anstieg. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








