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Bielefeld: Auto stößt zweimal gegen anderen Pkw

Ein Mini Cooper fährt gegen einen Audi an einer Fußgängerampel und flüchtet, zwei Personen leicht verletzt, Zeugenaufruf der Polizei.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

MK / Bielefeld – Mitte – Der Fahrer eines dunklen Mini Coopers kollidierte am Samstagabend, 06.06.2026, an einer Fußgängerampel in der Alfred-Bozi-Straße mit dem Heck eines vorausfahrenden Audis. Anschließend setzte der Fahrer des Mini Coopers mit Gütersloher Kennzeichen seine Fahrt in Richtung der Artur-Ladebeck-Straße fort.

Ein 22-jähriger Bielefelder Audi-Fahrer fuhr gegen 20:45 Uhr mit drei weiteren Personen stadtauswärts auf der Alfred-Bozi-Straße. Nach Angaben der vier Insassen soll ein nachfolgender Fahrer mit einem Mini Cooper sehr nah aufgefahren sein und die Lichthupe benutzt haben.

Als der Audi-Fahrer aufgrund roter Ampel an der Fußgängerampel an der Einmündung der Friedenstraße anhielt, kam es zum ersten Aufprall durch den Mini Cooper. Während der unbekannte Fahrer am Audi vorbeifuhr, wurde die rechte Seite des Fahrzeugs durch den Mini Cooper beschädigt.

Der 22-jährige Fahrer und ein 21-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Audi wurde mit einem Sachschaden von etwa 2.500 Euro beschädigt. Das Fahrzeug blieb jedoch fahrbereit.

Die Zeugen schilderten den Autofahrer wie folgt:

Der Mann wird auf 20 bis 25 Jahre geschätzt und hat ein südländisches Aussehen. Er trug einen Vollbart und stylte seine braunen Haare mit Haargel nach oben zur Seite. Sein dunkelblauer Pullover war gemustert.

Im dunklen Mini-Cooper saß ein männlicher Beifahrer.

Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat 1 des Polizeipräsidiums Bielefeld: 0521/545-0

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen (0.59%) eher selten. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556792 Fällen (87.36%). Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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