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Bielefeld: Autofahrer nach Unfall aufgebracht

Ein 28-jähriger Fahrer verursachte einen Auffahrunfall und trat dann gegen zwei Pkw. Alkoholeinfluss und fehlende Fahrerlaubnis wurden festgestellt.

Foto: Unsplash

Bielefeld (ost)

Ein Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, 04.10.2026, auf dem Ostwestfalendamm (OWD) in Bielefeld – Brackwede, bei dem ein 28-Jähriger nach einem Auffahrunfall gegen zwei Pkw trat. Es wird vermutet, dass er ohne Fahrerlaubnis unter Alkoholeinfluss gefahren ist.

Um 21:10 Uhr fuhr eine 54-jährige Bielefelderin mit ihrem VW Golf stadtauswärts auf dem OWD. Kurz vor einer Kurve im Bereich der Abfahrt zur A 33 in Richtung Brilon kollidierte der 28-jährige Fahrer mit seinem VW Golf mit dem Heck ihres VW. Ihr Fahrzeug wurde daraufhin in eine Leitplanke am rechten Fahrbahnrand gedrückt.

Beide Fahrer blieben unverletzt. Die Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der VW Golf des 28-Jährigen wurde sichergestellt. Der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen und Leitplankenelementen wurde auf 46.000 Euro geschätzt.

Augenzeugen berichteten, dass der VW-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit, Warnblinklicht und Lichthupe gefahren sei. Nach dem Unfall stieg er aus und bat um Feuer für eine Zigarette. Als die VW-Fahrerin und eine 58-jährige Autofahrerin aus Paderborn ablehnten, trat der 28-Jährige gegen ihre Fahrzeuge. Die Paderbornerin erstattete Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Bei dem 28-jährigen spanischen Staatsbürger stellten die Beamten einen deutlichen Alkoholgeruch fest und führten einen Alkoholtest durch. Nach der Unfallaufnahme musste er den Beamten zur Feststellung seiner Personalien folgen, da er keine Fahrerlaubnis besitzt. Ein Arzt entnahm ihm Blutproben im Polizeigewahrsam.

Neben dem 28-Jährigen erhielt die 32-jährige Halterin aus Gütersloh eine Verkehrsstrafanzeige, da sie zugelassen haben soll, dass der Fahrer ohne Fahrerlaubnis unterwegs war.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle, von denen 63.250 Unfälle mit Personenschaden waren, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). 450 Menschen wurden getötet, 11.172 schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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