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Bielefeld: Autofahrer verursacht Ärger mit Polizei

Ein 20-Jähriger führte Driftübungen durch, flüchtete vor Polizei und verlor Auto, Führerschein und Handy.

Foto: unsplash

Porta Westfalica (ost)

(SN) Ein 20-jähriger Autofahrer hat am Sonntagabend in Porta Westfalica Probleme mit der Polizei bekommen, als er in der Oehrkstraße Driftübungen im Wendehammer durchführte.

Vorher hatte man der Leitstelle gegen 20.15 Uhr entsprechende Feststellungen gemeldet, woraufhin eine Streifenwagenbesatzung ausrückte. Schon auf dem Weg dorthin konnten die Beamten lautes Reifenquietschen und eine leichte Rauchentwicklung bemerken. Als sie den Streifenwagen sahen, ergriffen mehrere Personen zu Fuß die Flucht. Auch der 20-Jährige entschied sich dazu, nachdem er offensichtlich nach einem Driftmanöver mit seinem BMW beschleunigte und versuchte, sich über einen unbefestigten Privatweg in Richtung der Ellernstraße der Polizeikontrolle zu entziehen. Schließlich gelang es den Beamten, den jungen Mann aus Bielefeld, an dessen Auto keine Kennzeichen angebracht waren, in der Vennebachstraße zu stellen.

Als Konsequenz wurde nicht nur das Fahrzeug, sondern auch der Führerschein und das Handy des jungen Mannes von den Beamten sichergestellt. Zudem leiteten die Gesetzeshüter eine umfangreiche Strafanzeige ein, mit der der junge Mann nun konfrontiert werden muss.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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