Hoher Sachschaden nach rücksichtslosem Alleinrennen: 36-Jähriger beschlagnahmt Führerschein, verursacht 18.000 Euro Schaden und wird verdächtigt, an verbotenem Kfz-Rennen teilgenommen zu haben.
Bielefeld: Autofahrer verursacht Unfall auf A 44

Bielefeld (ost)
SI / Bielefeld / A 44 / Diemelstadt – Autobahnpolizisten haben am Montag, 21.09.2026, den Führerschein eines 36-jährigen Mannes beschlagnahmt, der auf der A 44 einen Unfall verursachte, weil er zu schnell und rücksichtslos fuhr.
Der 36-jährige Fahrer aus Emmerich am Rhein, Kreis Kleve, fuhr mit seinem Mercedes GLC in Richtung Dortmund auf der A 44.
Andere Autofahrer bemerkten den Mercedes bereits an der Ausfahrt Diemelstadt, weil der Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit auf der linken Spur fuhr und mit Blinklicht und Lichthupe andere Autofahrer aufforderte, ihm Platz zu machen.
Anschließend wechselte er auf den rechten Seitenstreifen und überholte mehrere Autos, bevor er wieder auf die rechte Fahrspur wechselte. Die Zeugen fuhren mit etwa 130 km/h und wurden vom Mercedes mit einer viel höheren Geschwindigkeit überholt.
Kurze Zeit später, gegen 12:40 Uhr, kam der Fahrer des Mercedes an der Raststätte Biggenkopf-Nord nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Seitenschutzplanke.
Der 36-jährige Fahrer blieb unverletzt. Das Fahrzeug wurde auf der rechten Seite stark beschädigt. Außerdem wurden zehn Elemente der Seitenschutzplanke beschädigt.
Aufgrund der Aussagen der Zeugen und des Schadensbildes ergab sich für die Polizisten der Verdacht eines illegalen Autorennens. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden der Mercedes, das Smartphone des Fahrers und sein Führerschein sichergestellt. Zudem wurde eine Blutprobe angeordnet.
Das Fahrzeug wurde auf ein Sicherstellungsgelände abgeschleppt.
Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 18.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 (2.13%) der Gesamtunfälle aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 3764 (0.59%) betrug. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








