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Bielefeld: Autofahrer verursacht Unfall durch Irrtum

Ein Autofahrer bremste plötzlich ab, was zu einer Gefahrenbremsung eines Busses führte und ein Kind verletzte.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

DE / Bielefeld / Zentrum – Ein Fahrer glaubte, dass er falsch in eine Einbahnstraße gefahren war und bremste plötzlich ab. Um einen Auffahrunfall zu verhindern, machte der Busfahrer dahinter eine Notbremsung. Ein Kind wurde leicht verletzt.

Um 21:55 Uhr fuhr ein 58-jähriger Bielefelder mit einem Porsche Cayenne über den Jahnplatz in Richtung Turnerstraße. Nachdem er die rote Ampel passiert hatte und in die Friedrich-Verleger-Straße einbog, bremste er plötzlich und überraschend stark ab.

Der Busfahrer musste eine Notbremsung machen, um einen Auffahrunfall mit dem Porsche zu vermeiden. Dadurch stürzte ein sechsjähriges Mädchen im Bus und erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte das Mädchen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Der Fahrer des Porsches erklärte den alarmierten Polizisten, dass er gebremst hatte, weil er fälschlicherweise dachte, er sei in entgegengesetzter Richtung in eine Einbahnstraße gefahren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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